Geheimnis gelüftet

Ronaldo: Die irre Story seiner Kult-Frisur

20.02.2017

Brasilo-Knipser bescherte WM 2002 modischen Tiefpunkt. Der Hintergrund.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Fußball-Stars stehen im Mittelpunkt - bei einer WM aber umso mehr. Die ganze Welt schaut dann auf sie. Beäugt jeden Schritt kritisch. Hört bei Interviews ganz genau hin. Und lacht auch mal über haarige Fauxpas. So geschehen bei der Endrunde 2002 in Japan und Südkorea.

Damals legte sich Ronaldo, das brasilianische Original und nicht Schönling Cristiano aus Portugal, eine fragwürdige Frisur zu. Über der Stirn hatte er eine Art "Schnurrbart". Drumherum rasierte er sich alles ab. Mit gutem Grund.

"Jeder redete von meiner Verletzung, aber als ich im Training mit dieser Frisur ankam, hörte das auf", verrät er ESPN. Ronaldo hatte vor der WM rund zweieinhalb Jahre nicht für das Nationalteam gespielt. Der Grund: Bänderrisse im Knie. Die Karriere hing am seidenen Faden.

Acht Tore dank Psychotrick

Im Vorfeld wurde an ihm gezweifelt. Um von seiner Fitness abzulenken ("Ich war nur bei 60 Prozent"), griff der Goalgetter zum modischen Psychotrick. Plötzlich war dieser DAS Gesprächsthema. Nicht seine körperlichen Probleme. Ronaldo konnte sich auf das Wesentliche konzentrieren und führte die "Selecao" mit acht Toren zum WM-Titel.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel