„Bestrafung“

Irre: Vardy "verprügelt" sich selbst

15.03.2017

Leicesters Torjäger war mit seiner Leistung wohl nicht ganz zufrieden.

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© Getty/screenshot
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Debütant Leicester City darf weiter vom Gewinn der Fußball-Champions-League träumen. Englands Meister machte die 1:2-Niederlage aus dem Achtelfinal-Hinspiel am Dienstagabend mit einem 2:0-Heimsieg gegen den FC Sevilla wett und zog ins Viertelfinale ein. Interimstrainer Craig Shakespeare setzte damit seinen Erfolgslauf fort, gewann auch sein drittes Pflichtspiel als Claudio-Ranieri-Nachfolger.

Leicester hatte vor der Pause mehr vom Spiel und war extrem zweikampfstark, die besseren Chancen fanden aber vorerst die Spanier vor. Nasri prüfte Kasper Schmeichel schon in der vierten Minute. Zudem ließ Pablo Sarabia auch die zweite Chance im Spiel ungenutzt (21.). Das rächte sich kurze Zeit später. Nach einem Mahrez-Freistoß bugsierte Kapitän Morgan am langen Eck stehend mit dem Knie den Ball über die Linie (27.). Sevilla fehlte demgegenüber weiter die Effizienz, diesmal war es Wissam Ben Yedder (30.).

Nach der Pause war Sevilla gezwungen, mehr für das Spiel zu machen, und hätte sich auch beinahe belohnt. Bei einem Lattenkracher von Sergio Escudero fehlten nur Zentimeter (53.). Quasi im Gegenzug schlugen die Engländer noch einmal zu. Die Sevilla-Abwehr brachte den Ball nicht weg, und Albrighton traf knapp innerhalb des Sechzehners genau ins Eck (54.).

20 Minuten später schwächten sich die Spanier auch noch selbst, Nasri sah nach einem Kopfstoß gegen Jamie Vardy zurecht die Ampelkarte. Sevilla kam dem Anschlusstreffer, der für die Verlängerung gereicht hätte, aber trotzdem noch sehr nahe. Fuchs kam gegen Vitolo zu spät, und Goalie Schmeichel brachte den Spanier im Strafraum zu Fall. Mit einer Parade beim verhängten und schwach geschossenen Elfmeter von N'Zonzi (80.) hielt der Däne das Aufstiegsticket seines Teams aber fest. In der Schlussphase waren die Engländer im Konter dem 3:0 näher, Vardy ließ zwei Topchancen aus (86., 88.).

Der englische Torjäger war über die vergebenen Torchancen sichtlich verärgert. Kurzerhand schlug er sich selber ins Gesicht.

 


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