Glattes 4:0

Kroatien schießt Kamerun ab

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Kroatien hält mit 4:0 Achtelfinal-Chance am Leben. Kamerun schon fix ausgeschieden.
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Kamerun - Kroatien 0:4 (0:1)
Manaus, Amazonia Arena, 30.000, SR Proenca/POR
Tore: Olic (11.), Perisic (48.), Mandzukic (61.,73.)

Kroatien hat die Chance aufs Erreichen des Achtelfinales der Fußball-WM gewahrt. Mit einem ungefährdeten 4:0 (1:0) am Mittwoch (Ortszeit) gegen Kamerun blieben die Kroaten in Gruppe A im Rennen um den Aufstieg. Nach den Treffern von Ivica Olic (11.), Ivan Persisic (48.) und Mario Mandzukic (61., 73.) ist der WM-Traum Kameruns hingegen schon wieder zu Ende.


Kamerun frühzeitig out
Die enttäuschenden Zentralafrikaner, die mittlerweile sechs WM-Niederlagen in Serie zu Buche stehen haben, sind bereits ohne Aufstiegschance. Zum Drüberstreuen sah Kameruns Alexandre Song nach einer Tätlichkeit gegen Mandzukic bereits vor der Pause die Rote Karte (40.).


Vor der 3. Runde am Montag führt Brasilien (4 Punkte) vor Mexiko (4), Kroatien (3) und Kamerun (0). Brasilien bekommt es in Brasilia mit Kamerun zu tun, Mexiko und Kroatien kämpfen in Recife um den Aufstieg.

Nach dem 0:0 am Dienstag zwischen Brasilien und Mexiko war klar, dass der Verlierer der Partie in der Amazonia Arena bereits vor dem dritten Gruppenmatch den Heimflug buchen kann. Kamerun musste auf Starstürmer Samuel Eto'o verzichten, der von Knieproblemen geplagte Chelsea-Angreifer nahm auf der Ersatzbank Platz.

Kroatien ab Führungstor ungefährdet
Seine Kollegen legten bei 86 Prozent Luftfeuchtigkeit einen recht ambitionierten Start hin. Das frühe Führungstor gelang aber den Kroaten. Nach klugem Pass von Perisic drückte Olic aus fünf Metern zum 1:0 ein (11.). Für Olic war es das erste WM-Tor seit 2002.

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Niko Kovac (Kroatien-Teamchef): "Der Hauptgrund für unseren Sieg war die Chancenauswertung. Wir haben im Gegensatz zum Brasilien-Spiel unsere Chancen genützt. Die Rote Karte ist uns sicher zugutegekommen. Bei solchen Bedingungen wird es dann für eine Mannschaft in Unterzahl natürlich schwierig. Unser Sturm ist wirklich Creme de la creme. Was wir an Schnelligkeit haben, ist einzigartig."

Volker Finke (Kamerun-Teamchef): "Beim Spiel Elf gegen Elf waren wir gleichwertig, bis zur Roten Karte war es ein offenes Spiel. Danach war es angesichts dieser Bedingungen sehr schwierig. Bei den Gegentoren haben wir leider nicht sehr gut ausgeschaut."