Wieder Meister

Meisterteller nach Bullen-Feier kaputt

13.05.2010

So ausgelassen feierten Stevens & Co. Mitreden: Ist Salzburg würdig Meister?

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Bullen feierten mit Vokda Red Bull
Um 23 Uhr kam der Bus noch Donnerstag Abend mit den frischgebackenen Meistern aus Graz wieder in Salzburg an. Im "Bull's Corner" gab es für Wallner, Stevens & Co eine kleine Stärkung - Burger wurden gereicht. Eindeutig die richtige "Unterlage" für die folgende feuchtfröhliche Party. Um 23.40 Uhr fielen die Salzburg-Stars dann mitsamt Trainern und Betreuern in der Salzburger In-Disco "Take Five" ein. Dort floss dann in erster Linie der Vodka Red Bull in Strömen. Um 3 Uhr morgens verließen die ersten Salzburger die Party: Sportchef Didi Beiersdorfer, Marc Janko und der frisch verliebte Alexander Zickler. Als Letzter ging Abwehrchef Ibrahim Sekagy um kurz nach 6 Uhr morgens. Aber: Der Legionär aus Uganda hatte aus Gewohnheit keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken, hielt sich die ganze Nacht lang nur an Mineralwasser und Fruchtsäfte.

Meisterteller kaputt
Schon am Weg von Graz nach Salzburg passierte den Meister-Bullen ein peinliches Hoppala: Während der wilden Feiern im Teambus fiel der Meisterteller zu Boden und bekam eine Delle ab. Noch Freitag Mittag musste ein Goldschmied angeheuert werden, der den wertvollen Teller wieder "zurecht biegen" konnte, damit das gute Stück bei der offiziellen Meisterfeier am Abend auch wieder präsentabel ist.

Mitreden: Ist Salzburg ein würdiger Meister?

Jubelnde Bullen
Ein Feiertag für die Salzburger! Nach dem Spiel brachen alle Dämme – die Fans stürmten den Platz.

So fand die Übergabe des begehrten Meistertellers mit Verspätung statt. Um exakt 18.13 Uhr durften die Bullen die Schale in die Höhe stemmen. Endlich!

Verletzter Gustafsson stemmte die Trophäe
Eine berührende Geste: Es war der schwer verletzte Keeper Eddie Gustafsson (Schien- und Wadenbeinbruch), der aus den Händen von Liga-Chef Hans Rinner die Trophäe bekam. Eddie hatte Tränen in den Augen, freute sich riesig.

Um 17.51 Uhr war Schluss in der UPC-Arena. Da riss Huub Stevens seine Hände in die Höhe. Für ihn war’s im 18. Trainerjahr der erste Meistertitel. Für Salzburg der sechste, wobei sich die Bullen drei Mal den Titel holten und Vorgängerklub Austria Salzburg ebenfalls drei Mal Meister wurde!

Trainer Stevens stellte neuen Klubrekord auf
Stevens holte 76 Punkte, stellte damit einen neuen Vereinsrekord auf. Huub übertraf seine Vorgänger Trapattoni und Adriaanse. Stevens: „Es ist super für uns gelaufen, wir sind auch völlig verdient Meister. Ein Dank an die Fans!“

Donnerstag floss Bier – nicht Champagner. Stevens: „Am liebsten mag ich eigentlich Wein.“ So locker hat man Huub schon lange nicht mehr gesehen. Der Trainer: „So einen Erfolg muss man genießen. Und das tun wir auch. Der Titel ist der Lohn und die Bestätigung für die harte Arbeit.“

Salzburg schaffte gegen Sturm ganz souverän das Meisterstück. Stürmer Marc Janko: „Wir haben die Kuh vom Eis gebracht. Wenn wir verloren hätten, wären wir die Deppen der Nation gewesen.“

Janko saß 69 Minuten auf der Bank, freute sich aber mit seinem Sturm-Partner Roman Wallner, der für die Entscheidung sorgte. Marc: „Roman und ich sind ja Zimmerkollegen. Ich habe ihm gesagt, dass er ein Tor macht. Toll für ihn.“

Wallner kämpft bei den Bullen um einen neuen Vertrag. Der Stürmer ist nur vom LASK ausgeliehen, möchte aber unbedingt in Salzburg bleiben. Wallner: „Ich war so heiß, als ginge es um mein Leben!“

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