Neue Rolle als Verteidiger

Hütter will Valentino Lazaro umschulen

© GEPA
Der 18-jährige Youngster kommt bei Bullen in der Verteidigung zum Zug.
Zur Vollversion des Artikels

Aus dem Experiment könnte eine ernsthafte Alternative werden. ÖFB-Talent Valentino Lazaro hat am Donnerstag in der Fußball-Europa-League bei Astra Giurgiu (2:1) zum dritten Mal in Serie als Rechtsverteidiger agiert. Salzburg-Trainer Adi Hütter findet zusehends Gefallen daran, wie der 18-jährige Mittelfeldspieler dort Schnelligkeit und Technik einsetzen kann.

"Er ist sicherlich eine Alternative auf dieser Position", erklärte Hütter. Zwar fehlte Stammkraft Christian Schwegler wegen einer wieder akut gewordenen Muskelverletzung. Mit Peter Ankersen erhielt Lazaro aber den Vorzug gegenüber einem weiteren gelernten Rechtsverteidiger. "Tino hat die Sache jetzt richtig gut gemacht. Möglicherweise ist es eine Option für die Zukunft", sagte Hütter. "Er muss aber natürlich auch damit einverstanden sein."

Youngster will Spielpraxis
Lazaro bevorzugt das offensive Mittelfeld, sieht die neue Position aber als Chance auf regelmäßige Einsätze und zur Weiterentwicklung. "Ich freue mich, wenn wir das weiter trainieren können. Das ist eine super Erfahrung", meinte der Jungnationalspieler. "Man weiß nie, was die Zukunft bringt." Hütter erinnerte an Bayern-Star David Alaba, der auch regelmäßig als Außenverteidiger und im zentralen Mittelfeld im Einsatz ist.