Klien mit Rummenigge-Sohn als neuem Manager
Bisher hatte Klien seine Verhandlungen ausschließlich gemeinsam mit seinem Vater geführt. "Jetzt haben wir erstmals einen Profi an unserer Seite, was ganz neue Möglichkeiten eröffnet", erklärte der Hohenemser, der bis 2006 46 Grand Prix für Jaguar und Red Bull bestritten hatte. Die erhoffte Rückkehr in ein Formel-1-Cockpit war in dieser Saison laut Klien an der fehlenden Mitgift gescheitert.
"Ich bin in zwei Teams in allerletzter Sekunde noch ausgebremst worden, weil andere Fahrer deutlich bessere Sponsorpakete geschnürt hatten. In Roman und seinem Team habe ich nun einen starken Partner gefunden, der den wirtschaftlichen Teil perfekt abdecken kann", sagte Klien. "Er kommt aus einer Sportlerfamilie, hat ein Riesennetzwerk und ist so hungrig wie ich, in der Formel 1 Fuß zu fassen."
Klien war in den vergangenen drei Jahren als Ersatzfahrer für Honda und BMW-Sauber tätig gewesen. Zuletzt war er auch mit dem spanischen Neueinsteiger Hispania in Verbindung gebracht worden. "Tatsache ist, dass wir laufend in Gesprächen mit mehreren Teams sind", verriet Klien. Im Lauf der Saison könnten sich noch Möglichkeiten ergeben, meinte der Vorarlberger.