Alles ist möglich

Bernie lässt auf Ö-GP hoffen

09.05.2011

F1-Zampano macht Hoffnung auf Rückkehr des Ö-Rings: "Haben euch immer geliebt".

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Formel-1 -Boss Bernie Ecclstone hält eine Rückkehr der Königsklasse auf den neuen Red-Bull-Ring in der Steiermark nicht für ausgeschlossen. Bis 2003 war der Grand Prix von Österreich insgesamt 26 Mal in Spielberg bzw. Zeltweg ausgefahren worden. "Wir haben Österreich immer geliebt", betonte Ecclestone im Rahmen des Grand Prix der Türkei.

"Alles ist möglich"

Aufgrund des mit 20 Rennen sehr vollen Kalenders gilt eine Rückkehr des Österreich-Grand-Prix derzeit zwar als unwahrscheinlich, durch eine entsprechende Homologierung des Kurses besteht aber zumindest die Möglichkeit. "Alles ist möglich", betonte Ecclestone. "Auch, dass die Formel 1 eines Tages dorthin zurückkehrt." Die Rahmenbedingungen müssten allerdings stimmen.

Red Bull als Triebfeder
Red Bull ist mittlerweile zu einem sehr wichtigen Teil der Formel 1 geworden. Der Getränkekonzern besitzt zwei Rennställe - das derzeit überlegene Weltmeisterteam Red Bull Racing und Toro Rosso. Ecclestone begrüßte auch die Investitionen in den alten Österreich-Ring, der am Wochenende neu eröffnet wird. "Es ist gut, dass es dort wieder eine gut ausgestattete Rennstrecke gibt", meinte der 80-jährige Brite. "Wir sind immer sehr gerne dort gefahren."

Es geht nur ums Geld
In anderen Ecken der Welt lässt sich allerdings mehr Geld verdienen. Kommende Saison kommt ein US-Rennen in Austin/Texas hinzu. Unklarheit herrscht über die Austragung des Grand Prix von Bahrain, der Anfang März wegen politischer Unruhen abgesagt worden war. Das Rennen könnte nachgeholt werden, dafür dürfte der Sieg von Sebastian Vettel der letzte in der Türkei gewesen sein.

Letzter Vorhang für Türkei-GP
Das 2005 erstmals ausgetragenen Rennen droht aus dem Kalender zu fallen - auf einer Strecke, die Ecclestone selbst gehört und von den Fahrern geschätzt wird. "Es ist eine der schönsten und besten Rennstrecken der Welt", versicherte Ecclestone. "Aber es geht ums Geld." Für das auf kolportierte 26 Millionen Euro erhöhte Antrittsgeld will in der Türkei niemand aufkommen.

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