Spielberg

Der lange Weg zum Red-Bull-Ring

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Erst das dritte Spielberg-Projekt konnte letztlich erfolgreich umgesetzt werden.
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Der gebürtige Steirer Dietrich Mateschitz hatte schon Pläne für ein Motorsportzentrum mit Rennfahrerakademie im obersteirischen Spielberg, als hier noch die Formel 1 gastierte. 2003 fiel die letzte Zielflagge in der Königsklasse, 2004 übernahm Red Bull den Ring, der bisherige Pächter ÖAMTC wurde vom Eigentümer Land abgelöst. Mit Partnern aus der Auto- und Luftfahrtindustrie sollten 300 Mio. Euro in die Region gepumpt werden.

Anrainer-Proteste
Mit Konkretisierung des "Projekt Spielberg" traten auch die Anrainer auf den Plan: Ihre Vorbehalte wandten sich zunächst gegen die geplante Offroad-Strecke. 2004 wurde der alte A1-Ring abgerissen. Das neue Projekt war inzwischen zu einem "Motorsport- und Avionik-Themenpark" weiterentwickelt worden, sollte stattliche 700 Mio. Euro kosten, geplant vom Architekten Günter Domenig. Außerdem sollte alles versucht werden, um die Formel 1-Zirkus zurück zu holen.