"Enttäuschung"

"Nicht gut für Sport" - Schweizer teilen gegen unsere Ski-Herren aus

16.02.2026

„Was Österreich macht, ist nicht gut für den Ski-Sport“ 

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© GEPA Pictures
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Österreichs Ski-Herren konnten bei Olympia zwar in der Teamkombi durch Feller und Kriechmayr eine Medaille holen, blieben ansonsten bisher aber hinter den Erwartungen zurück.

Nach drei Rennen ohne Olympia-Medaille steht auch ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer vor einer ungewissen Zukunft bei den rot-weiß-roten Ski-Männern. „Jetzt fahren wir mal Olympia und die Saison fertig. Dann gibt es Vorgesetzte, die sich sicher eine Meinung bilden werden“, sagte Pfeifer, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft.

"Nicht gut für Skisport"

Unsere Schweizer Nachbarn teilen jedenfalls schon mächtig gegen Österreich aus. Blick-Reporter Marcel W. Perren nennt den ÖSV die „große Enttäuschung“ der Rennen in Bormio. Auch Olympiasieger Beat Feuz, der in Tirol wohnt, zeigt sich besorgt. „Was Österreich macht, ist nicht gut für den Ski-Sport“, so die Schweizer Ski-Legende in Blick. „Wir brauchen Österreich als Skination“. Beim ÖSV müsse „sicher strukturell wieder etwas vorwärtsgehen“, so Feuz. „Sie müssen wieder eine Masse heranbringen“.   

Perren attackiert dabei vor allem Marko Pfeifer und kritisiert, dass der Cheftrainer beim Weltcup in Crans-Montana gar nicht vor Ort war. „Das ist ein schlechtes Zeichen für die Athleten, die vor Ort sind. Die fühlen sich doch benachteiligt.“