Trommel-Verbot

Volleyball-Finale: Ried verbannt Lärmgeräte nach Hartberg-Sieg

17.04.2026

Kurioses Nachspiel im Volleyball-Finale: Nach der bitteren 0:3-Heimpleite gegen Hartberg verbietet der UVC Ried sämtliche Lärmgeräte. Die Trommeln der Gästefans waren im Volleydome einfach zu laut.

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Der UVC Ried hat nach dem zweiten Finalspiel der Volleyball-Männerliga (Best-of-7) am Donnerstag eine drastische Entscheidung getroffen. Ab sofort sind für die restlichen Heimspiele in Ried sämtliche lärmerzeugenden Geräte in der Halle streng verboten. Grund für die Maßnahme war die "sehr hohe Geräuschkulisse" beim 0:3 gegen den TSV Hartberg, die laut Vereinsangaben durch die Trommeln der steirischen Gäste verursacht wurde.

 

Volleydome akustisch nicht für Trommel-Gewitter bereit

Die Rieder Verantwortlichen erklärten, dass die Spielstätte, der sogenannte Volleydome, baulich und akustisch nicht auf eine derart intensive Beschallung ausgelegt sei. Zeitweise sei eine Verständigung in der Halle kaum mehr möglich gewesen, was für Teile des Publikums eine unerträgliche Situation darstellte. Das Verbot gilt für Fangruppen und Besucher beider Teams, um eine sichere und angenehme Atmosphäre zu gewährleisten.

Enttäuschung über Hartberger Fan-Verhalten

Der Club zeigte sich enttäuscht vom Verhalten der Hartberger Anhänger und entschuldigte sich bei den eigenen Fans und Partnern für die Unannehmlichkeiten. "Das Wohlbefinden und ein positives Spielerlebnis haben oberste Priorität", hieß es in einer offiziellen Stellungnahme. Ob das Trommel-Verbot die Rieder sportlich zurück in die Serie bringt, zeigt sich am Sonntag, 26. April (❌/live ❌ & Sport24-Liveticker), wenn das nächste Heimspiel in Ried auf dem Programm steht.