ICE-Finale

5:1 – Graz 99ers überrollen Pustertal und greifen nach dem Titel

15.04.2026

Die Graz 99ers stürmen im ICE-Finale Richtung Titel! Zum Auftakt gab es in der ausverkauften Halle ein fettes 5:1 gegen die Pustertaler Wölfe. Matchwinner waren Doppelpacker Haudum und Goalie Wieser.

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© gepa
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Die Grazer setzen ihren Erfolgslauf fort und gastieren nach dem Heimsieg am Freitag (19:45 Uhr) zum zweiten Final-Duell der best-of-seven-Serie in Bruneck. Der Tabellenführer der regulären Saison bleibt damit auch im neunten Play-off-Spiel in Serie ungeschlagen.

Dominanz im Eisstadion Liebenau

Vor 4.621 Fans in der ausverkauften Grazer Heimstätte ließen die Hausherren von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Lukas Haudum (9.) eröffnete den Abend, als er Pustertal-Schlussmann Eddie Pasquale im kurzen Eck überraschte. Josh Currie (17.) legte noch vor der ersten Pause nach. Die Grazer, die auf den ersten steirischen Meistertitel seit dem ATSE-Triumph 1978 hinarbeiten, zeigten sich extrem abgebrüht.

Wieser hält den Kasten sauber

Obwohl Stamm-Goalie Max Lagace weiterhin verletzt fehlte, war auf Ersatzmann Nicolas Wieser Verlass. Er parierte fast alles, was auf seinen Kasten kam. Nur beim Treffer von Austin Rueschhoff (25.), der völlig frei zum Schuss kam, war er machtlos. Frank Hora (34./PP) stellte in Überzahl den alten Vorsprung wieder her, bevor Lukas Haudum (41.) und Nicholas Bailen (44.) im Schlussdrittel endgültig alles klar machten.

Stimmen zum Final-Auftakt

Lukas Haudum war trotz des Erfolgs nicht ganz zufrieden und meinte, dass man nicht ganz glücklich sein könne, da man ein bisschen zu fehleranfällig gewesen sei. Zum Glück habe man aber Wieser im Tor gehabt und müsse sich am Freitag anschnallen. Pustertal-Kapitän Raphael Andergast bekrittelte einen verschlafenen Beginn seiner Mannschaft, wisse nun aber, womit man es zu tun habe.

Präsident Herbert Jerich ist hingegen voll auf Titelkurs und plant bereits die große Party für den 26. April, den Tag eines möglichen sechsten Spiels. Nach zwei Sweeps in den bisherigen Play-offs reitet der letzte verbliebene rot-weiß-rote Verein weiter auf einer Euphoriewelle durch das Finale.