Speedqueen

Nach Ski-Karriere könnte Hütter als Vollzeit-Polizistin loslegen

28.04.2026

Bei der Ehrung der PolizeisportlerInnen hielt sich Österreichs Speedqueen Conny Hütter noch bedeckt, was die Fortsetzung ihrer Skikarriere betrifft. Am Montag wird sie Klartext sprechen. Als ausgebildete Polizistin hat die 33-Jährige für die Zeit nach ihrer Skikarriere vorgesorgt.

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© BMI/Pachauer
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Für das Polizeisport-Foto posierte Hütter am Freitag in Gumpoldskirchen u. a. gemeinsam mit ihrer ÖSV-Kollegin Julia Scheib, der besten RTL-Rennläuferin der vergangenen Saison, und mit Stefan Babinsky, dem Kitzbühel-Super-G-Dritten. Die Polizei-Uniform steht der Super-G-Bronzemedaillengewinnerin von Cortina 2026 bestens. Auf die Fortsetzung ihrer Karriere bzw. ein mögliches Ende angesprochen, meinte die aktuell beste Speed-Lady des Landes: "Im Mai muss ich das hundertprozentig für mich entscheiden, und jam das werde ich machen." Und zwar bereits am Montag bei einer groß angekündigten Pressekonferenz in Graz.

Vieles deutet darauf hin, dass die Siegerin von zehn Weltcup-Rennen (5x Abfahrt, 5x Super-G) ihr Karriere-Ende bekanntgibt. Abgesehen davon, dass sie sich mit der Olympia-Bronzemedaille im Februar einen Traum erfüllt hat und die Saison verletzungsfrei beenden konnte: Roland Assinger, auf den Hütter große Stücke hält, trat vor wenigen Wochen als ÖSV-Damenchef zurück.

Familien-Bauernhof und Polizei-Ausbildung

Hütter wird aber auch ohne den intensiven Trainingseinheiten (Anfang Mai würde die Kondi-Aufbauarbeit starten) nicht langweilig. Wann immer Zeit ist, packt die Steirerin bei der familieneigenen Landwirtschaft im steirischen Kumberg an. 

Und sie hat ein weiteres Standbein: Seit 2022 ist die leidenschaftliche Hobby-Rallyepilotin ausgebildete Polizistin. Warten wir ab, ob "Conny Karacho", so ihr früherer Spitzname, ihren erlernten"Zivilberuf schon bald vollzeit ausüben wird!