Frist läuft ab
Ski-Queen Conny Hütter: Entscheidung über Karriereende ist gefallen
Cornelia Hütter (33), Abfahrtsweltcup-Siegerin 2023/24 und Gewinnerin von zehn Weltcuprennen, zählt zu den besten Läuferinnen des ÖSV. Unsere Speed-Queen gewann in ihrer Karriere je fünf Abfahrten und Super-G, weiters fuhr sie im Weltcup noch je zwölf Mal auf Platz 2 und Platz 3.
Bei Olympia und Weltmeisterschaften reichte es für zwei Bronzemedaillen (Olympia-Super-G 2026 und WM-Super-G 2023). Die Team-Leaderin ist aus dem heimischen Damenteam kaum wegzudenken.
Wirbel um Damenchef: Hütter stellte sich hinter Assinger
Doch in den letzten Jahren brodelte es innerhalb des Teams bei unseren Ski-Damen. Vor allem im vergangenen Sommer gab es Kritik am damaligen ÖSV-Damenchef Roland Assinger (ausgelöst von Super-G-Weltmeisterin Stephanie Venier, die inzwischen mit Ex-Hütter-Lebensgefährte Christian Walder verheiratet ist), der mehrere Rücktritte zur Folge hatte.
Hütter, die sich demonstrativ hinter Assinger stellte, ließ sich davon nicht beeindrucken und konnte sich heuer ihren großen Traum einer Olympia-Medaille erfüllen. Doch wie lang die Steirerin, die in der Off-Season im heimischen Landwirtschaftsbetrieb anpackt, als Profisportlerin weitermachen will, ließ sie offen. Zuletzt meinte sie, dass sie sich bis Anfang Mai, also Ende dieser Woche, mit der Entscheidung noch Zeit lassen wollte.
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Pressekonferenz mit wichtigen Wegbegleitern
Das dürfte inzwischen passiert sein. Am Montag lädt Hütter zu einer großen Pressekonferenz in Graz. Der Zeitpunkt und die Anwesenheit deutet darauf hin, dass sie dort verkünden wird, dass sie ihre Ski nach 15 Jahren in die Ecke stellen wird.
Ihr Weltcup-Debüt hatte die Speedspezialistin am 2. Dezember 2011 in Lake Louise gegeben. Der erste Podestplatz folgte am 21. Dezember 2013 in der Abfahrt von Val d'Isère (Platz 3 hinter Marianne Abderhalden und Tina Maze). Ihre beste Saison hatte Hütter 2023/24, als sie mit einem Sieg beim Weltcup-Finale in Saalbach die kleine Kristallkugel in der Abfahrt eroberte. Größere Erfolge wurden aber durch unzählige Verletzungen verhindert. Drei Kreuzbandrisse sowie eine Milz- und Lungenverletzung 2018 hatten die frühere Hobby-Autorennfahrerin immer wieder zurückkommen lassen.
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