Finanzieller Not
Keine Sponsoren: Skisprung-Weltmeister droht das Karriereende
22.05.2026
Der polnische Skisprung-Star Dawid Kubacki (36) hat in kurzer Zeit zwei Sponsoren verloren. Nun steht er vor großen Problemen. Ein Karriereende ist sogar möglich. Doch ein slowenisches Unternehmen könnte seine Rettung werden.
Wie das slowenische Portal "vecer.com" berichtet, schaut es für Dawid Kubacki derzeit sehr schlecht aus. Er hat in kurzer Zeit seine zwei Hauptsponsoren, das österreichische Unternehmen Manner und BWT, verloren. Manner zierte seinen Helm und BWT stellten ihm seine Skier. Für die neue Saison fehlt ihm somit seine wichtigsten Grundlagen. Laut polnischen Medien könnte Kubacki seine Karriere vorzeitig beenden.
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Gegenüber "TVP Sport" kündigte der Pole im März: "Ich werde weiterhin springen. Ich bin nach wie vor motiviert und weiß, was ich nächste Saison machen will. Dann sehen wir weiter."
Lanisek könnte helfen
Jetzt soll seine Rettung aus Slowenien kommen. Kubacki sei an einem Ski-Deal mit dem slowenischen Ski-Hersteller Slatnar interessiert, so "vecer.com". Als wichtige Schlüsselfigur könnte sein Konkurrent Anze Lanisek werden. Zwischen den beiden besteht eine sehr enge Verbindung.
Kubacki pausierte in der Saison 2022/23 nicht wegen einer Verletzung, sondern wegen einer schweren Krankheit seiner Frau. Dabei sorgte Lanisek auf dem Podium beim Skifliegen in Planica für einen sehr emotionalen Moment. Der Slowene hatte ein Pappbild des Polen mit und widmete ihm seinen Erfolg. In Polen sorgte die Geste für viel Beachtung. Lanisek wurde sogar vom Präsident Andrzej Duda mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Republik Polen ausgezeichnet.
Nun kann der Slowene Kubacki helfen, seine glorreiche Karriere fortzusetzen. Der Pole wurde 2019 Weltmeister auf der Normalschanze, Team-Weltmeister 2017. Zusätzlich holte er zweimal Bronze bei den Olympischen Winterspielen: 2018 in Pyeongchang mit dem Team, 2022 in Peking von der Normalschanze. 2019/20 gewann Kubacki auch noch die Vierschanzentournee. Im Weltcup war er elf Mal erfolgreich.