Zwei Jahre nach Absturz
Air-France-Todesjet am Meeresboden geortet
Leichen, Triebwerke, Flügelteile: Fast zwei Jahre nach dem Absturz eines Air-France-Flugzeugs über dem Atlantik mit 228 Toten, darunter eine Tirolerin, nähren neue Funde die Hoffnung auf Aufklärung. Das Schiff "Alucia" mit seinen Tauchrobotern habe das Wrack in einem neuen Suchgebiet geortet, erklärte die französische Unfallermittlungsbehörde BEA. Der Air-France-Flug AF 447 war am 1. Juni 2009 aus bisher unbekannter Ursache abgestürzt.
Die erst vor wenigen Tagen begonnene vierte Suchaktion wird von Air France und Airbus mit insgesamt rund 9,2 Millionen Euro finanziert. Der zweistrahlige Airbus A330 war auf dem Weg von Rio nach Paris in einer Unwetterfront abgestürzt, nachdem die Geschwindigkeitsmesser und mehrere Geräte ausgefallen waren.