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Gewitterflieger

Junge Tirolerin war in Unglücksmaschine

Der Air France-Airbus dürfte über dem Atlantik abgestürzt sein. Wahrscheinlich war die Elektronik durch einen Blitz zerstört worden.

An Bord des über dem Atlantik vermissten Verkehrsflugzeuges ist auch eine Österreicherin. Dabei handelt es sich um eine 27-jährige Tirolerin. Die Air France hat inzwischen jede Hoffnung auf Überlebende aufgegeben.

 

Junge Tirolerin
Die Angehörigen der jungen Frau aus Innsbruck sind bereits verständigt worden. Ihr Vater hatte sich bereits am Nachmittag besorgt beim Außenministerium gemeldet. Seine Tochter war auf dem Flug gemeinsam mit ihrem deutschen Freund, der wie sie und über 200 weiteren Fluggästen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ums Leben gekommen ist.

Viele Nationen an Bord
Passagiere auf 32 Ländern befanden sich an Bord der Air-France-Maschine, die am Montag zwischen Rio und Paris vermutlich abstürzte. Air France veröffentlichte folgende Passagierliste: 58 Brasilianer, 61 Franzosen, 26 Deutsche, 9 Chinesen, 9 Italiener, 6 Schweizer, 5 Briten, 5 Libanesen, 4 Ungarn, 3 Iren, 3 Slowaken, 3 Norweger, 2 Spanier, 2 Marokkaner, 2 Amerikaner, 2 Polen.

Je ein Passagier aus Österreich (die junge Frau aus Innsbruck), Südafrika, Argentinien, Belgien, Kanada, Kroatien, Dänemark, Estland, Gambia, Island, den Niederlanden, den Philippinen, Rumänien, Schweden und der Türkei. Zudem waren 12 Besatzungsmitglieder an Bord.

Vom Blitz getroffen
Die Maschine mit der Flugnummer AF 447 war auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris und gilt als vermisst. Sie war in eine Gewitterzone hineingeflogen und offenbar von einem Blitz getroffen worden. Dieser dürfte die Elektronik zerstört haben, was letztendlich zum Absturz über dem Atlantik geführt haben dürfte. Die brasilianische Armee ist mit Flugzeugen und Schiffen auf der Suche nach der Maschine. An Bord sind insgesamt 216 Passagiere, darunter sieben Kinder und ein Baby, und zwölf Besatzungsmitglieder.

Alles zu dem Flugunglück hier



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