Horror-Fall

Eltern setzen Kinder (3 & 5) mit Augenbinden im Wald aus

21.05.2026

Die beiden Buben wurden an einer abgelegenen Landstraße entdeckt 

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Zwei Kleinkinder sind in Portugal weinend an einer abgelegenen Landstraße entdeckt worden. Ein Mann fand die beiden nahe der Ortschaft Monte Novo do Sul rund 60 Kilometer südöstlich von Lissabon und brachte sie zur Polizei, wie Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Es wird demnach vermutet, dass sie von ihren Eltern ausgesetzt wurden. Eine Vermisstenanzeige liegt nicht vor, hieß es am Donnerstag.

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Die blonden Buben sind eigenen Angaben zufolge fünf und drei Jahre alt und Franzosen. Ausweise hatten sie nicht bei sich. Sie erzählten Beamten der portugiesischen Nationalgarde (GNR), ihre Mutter und ihr Stiefvater hätten sie mit verbundenen Augen im Wald allein gelassen. Als sie die Augenbinden abgenommen hätten, seien die Eltern weg gewesen, so die Berichte.

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Nach den Eltern wird gefahndet

Der Mann, der am Dienstagabend mit dem Auto unterwegs war, als er die Kinder plötzlich im Rückspiegel seines Wagens sah, schilderte "SIC Notícias", das ältere Kind habe ihm erzählt, dass die Eltern sie unter dem Vorwand eines Spiels verlassen hätten. "Die Eltern haben ihnen gesagt, dass sie im Wald nach einem Spielzeug suchen sollten."

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"Als ich in ihre Rucksäcke sah, war mir sofort klar, dass sie ausgesetzt worden waren", sagte der Mann. "Dort waren nämlich komplette Wechselkleidung, Kekse, Obst und eine Flasche Wasser." Um die Kleinen kümmert sich nun die Kinderschutzbehörde CPCJ. Die Polizei fahndet nach den Eltern.