Kampf gegen den Atom-GAU
Heli-Einsatz am AKW abgebrochen
Der Löscheinsatz mit Helikoptern über dem Reaktor 3 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins ist abgebrochen worden. Das berichtete der Fernsehsender NHK.
Techniker sind wieder im AKW
Die Techniker, die am Mittwochvormittag (Ortszeit) aus Sicherheitsgründen das schwer beschädigte japanische Atomkraftwerk Fukushima eins verlassen hatten, sind wieder in die Anlage zurückgekehrt. Die Arbeiter hätten nach ungefähr einer dreiviertel Stunde Unterbrechung ihre Arbeit zur Kühlung der Reaktoren wieder aufnehmen können, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco.
Hatten das Kraftwerk zuvor verlassen
Zuvor hatten die Techniker vorübergehend das AKW verlassen. In der Anlage war es in Folge der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in mehreren Reaktorblöcken zu Explosionen gekommen, große Mengen Radioaktivität wurden freigesetzt. Möglicherweise wurde ein Teil der Schutzhülle des Reaktors 3 beschädigt, im Reaktor 4 brannte es mehrfach.
Edano: Keine Gefahr außerhalb der Sicherheitszone
Im weiteren Umfeld des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins besteht nach japanischen Regierungsangaben keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Anrainer. Diese Angabe gelte für eine Entfernung von 20 bis 30 Kilometern um die Reaktoren, sagte der Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch in Tokio.
In diesem Radius hatte die Regierung bereits zuvor die Menschen aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Den näheren Bereich bis 20 Kilometer rund um das havarierte Kraftwerk sollten die Menschen verlassen. Edano sagte weiter, unmittelbar am Kraftwerk sei die Strahlung konstant.