UN-Generalversammlung in NY

Kurz: 'Kein Lockdown mehr für Geimpfte'

Seit Montag ist Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Besuch in New York. Dort sprach er mit Politik-Insiderin Isabelle Daniel über Österreichs Pläne, die Pandemie zu beenden.
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Im Österreich Interview teilt Bundeskanzler Sebastian Kurz die Themen der UN-Versammlungen mit. Ganz oben auf der Agenda stehen die Coronapandemie und der Afghanistan-Konflikt. Polit-Expertin Isabelle Daniel ist vor Ort und sprach mit dem Kanzler am Rande der Generalversammlung. So hält Kurz nach wie vor an seinem Ansätz fest: "So viele Freiheiten wie möglich, sowenig Einschränkungen wie nötig." Einen Lockdown für Geimpfte wird es nicht mehr geben, verspricht er im Hinblick auf den Herbst und die steigenden Infektionszahlen.

Einschränkungen solle es geben, wenn es notwendig ist, so Kurz. "Bevor es zu einer Überlastung der Intensivstationen kommt, muss es zu Einschränkungen für Ungeimpfte kommen", kündigt Kurz an. Geimpfte soll weiterhin der Zugang zu allen Lebensbereichen frei stehen.

"Am liebsten ist mir, wenn alle Menschen in Freiheit leben können", so Kurz im Interview. Als Vorbild für Österreich nennt der Kanzler einmal mehr Dänemark. Das Land hat aufgrund der hohen Impfquote bereits wieder alle Einschränkungen fallen gelassen. Demnach müsse man auch in Österreich weiterhin daran arbeiten, dass die Impfquote steigt, so Kurz. Doch: "Solange wir diese Situation nicht haben, gibt es Bereiche, wo wir Nicht-Geimpfte schützen müssen. Doch der bessere Weg ist, wenn sich alle impfen lassen."