Eklat bei Oslo-Prozess
Laienrichter wollte Todesstrafe: Gefeuert!
1. Eklat im Prozess gegen Oslo-Killer Breivik:
Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung hatten gefordert, dass er vom Prozess ausgeschlossen wird. "Das könnte das Vertrauen des Gerichtes schwächen", sagte Breiviks Verteidiger Geir Lippestad. Ein Ersatzrichter rückt nun auf.
Das Gericht hatte bereits im Vorfeld des Prozesses zwei der fünf berufenen Laienrichter ausgeschlossen. Ein Mann wurde für befangen erklärt, weil sein Sohn Mitglied der sozialdemokratischen Jugend AUF ist. Diese Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei war eines der Hauptziele von Breiviks Attentaten im vergangenen Sommer. Im Ferienlager auf der Insel Utøya tötete der 33-Jährige kaltblütig 69 Menschen.