Treffen mit Trump
Merz: "Regime in Teheran muss beseitigt werden"
03.03.2026Drei Tage nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran traf heute der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus in Washington.
USA. Trump nannte Merz gleich zu Beginn der gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus "einen Freund von mir". Der deutsche Kanzler sei "in diesen interessanten Zeiten" zu Besuch, sagte der US-Präsident einleitend. Er lobte Merz als "sehr populär", der "einen ganz tollen Job" mache.
Dann kam der deutsche Bundeskanzler zu Wort: "Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran beseitigt werden muss."
Daraufhin legte Trump gleich mit seinen Ausführungen zum Iran-Krieg los. Er sagte, dass die Mullahs zuerst angegriffen hätten, wenn die USA und Israel es nicht getan hätten. Die Mullahs nannte Trump "böse Menschen", die rund 35.000 Menschen getötet (Anm. die Demonstranten im Jänner) hätten.
Merz betonte, dass der Iran-Krieg "natürlich" die deutsche Wirtschaft "trifft". Dies gelte für die Öl- und Gas-Preise. Merz hofft, dass der Iran-Krieg so schnell, wie möglich wieder vorbei sein wird. "Wenn wir mit dem Iran fertig sind , werden die Ölpreise auf ein Niveau sinken, auf dem sie vorher nie waren", verspricht Trump daraufhin.