Nord- und Südkorea haben sich nach Angaben aus Seoul darauf geeinigt, die Sonderwirtschaftszone Kaesong kommende Woche wiederzueröffnen. Der Industriepark solle ab Montag wieder in Betrieb genommen werden, teilte das Ministerium für Wiedervereinigung in Seoul am Mittwoch nach stundenlangen Verhandlungen mit.
Nordkorea hatte im April wegen eines Militärmanövers Südkoreas und der USA seine 53.000 Arbeiter aus Kaesong abgezogen und die Produktion zum Erliegen gebracht. Mitte August einigten sich die beiden Staaten in einem Grundsatzabkommen, schnellstmöglich für die Rückkehr zum normalen Betrieb zu sorgen und Kaesong nicht noch einmal zum Opfer politischer Spannungen werden zu lassen. Der Komplex ist eine wichtige Devisenquelle für das Regime in Pjöngjang, das immer wieder mit Hungersnöten im eigenen Land zu kämpfen hat. Die Einigung wird als Zugeständnis des hochgerüsteten Nordens gewertet. Beobachter werteten die Streitigkeiten als Versuch von Anführer Kim Jong-un, durch Säbelrasseln von innenpolitischen Problemen abzulenken.
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