Mord-Prozess

Pistorius bricht vor Gericht zusammen

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Der Sportler brach in Tränen aus und musste sich wieder übergeben.
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Aufwühlende Momente im Mordprozess gegen Oscar Pistorius: Der Profisportler hat vor Gericht ohne Prothesen die Tat nachgestellt. Auf seinen Beinstümpfen stehend demonstrierte Pistorius am Dienstag die Umstände der Nacht, in der er seine Freundin Reeva Steenkamp getötet hatte. Zudem räumte der 27-Jährige ein, eifersüchtig, unsicher und "vernarrt" in seine Freundin gewesen zu sein.

Durch Toilettentür erschossen

Pistorius hatte Steenkamp am Valentinstag des vergangenen Jahres durch die Toilettentür erschossen, weil er nach eigenen Worten dahinter einen Einbrecher vermutet hatte. Auf Anweisung seines Anwalts Barry Roux nahm der südafrikanische Paralympics-Star im Gerichtssaal von Pretoria erstmals seine Unterschenkel-Prothesen ab, um vor einem Modell der Tür die Tat zu rekonstruieren. Die Absicht der Verteidigung war offensichtlich zu zeigen, wie verletzlich und klein der Sportler ohne Prothesen ist. Nach der Demonstration musste sich der leichenblasse Angeklagte übergeben.

Pistorius schilderte ausführlich die große Liebe zwischen ihm und seiner Freundin sowie die Ereignisse des Vorabends der Tat. Demnach war es ein friedlicher und liebevoller Abend mit Steenkamp. Beide seien an diesem sehr warmen Abend gegen 22.00 Uhr ins Bett gegangen. Er habe später verdächtige Geräusche gehört und habe geglaubt, jemand sei im Haus.