Spürhunde

Polizei-Einsätze: Bombendrohungen bei Ungarn-Wahl

12.04.2026

In Miskolc und Pécs kam es zu Bombendrohungen. 

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© Getty Images (Symbolbild)
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Am Sonntag wählt Ungarn ein neues Parlament. In Miskolc, der viertgrößten Stadt des Landes, kam es dabei zu einem Zwischenfall. Aufgrund einer Bombendrohung mussten mehrere Wahllokale in einem Kulturzentrum kurzzeitig gesperrt werden. Das berichtet die Lokalzeitung minap.hu. Später kam es auch noch in Pécs zu einer Bombendrohung. 

Die Polizei, die um circa 15 Uhr eintraf, durchsuchte das Gebäude in Miskolc mit Sprengstoffspürhunden. Nach knapp einer halben Stunde konnte die Wahl wieder fortgesetzt werden. Die Hunde schlugen keinen Alarm. 

Während der Unterbrechung bildete sich laut der Lokalzeitung eine Schlange von 40 bis 50 Personen vor dem Gebäude. 

Bombendrohung auch in Pécs 

Auch in Pécs kam es zu einer Bombendrohung. Betroffen war ein Wahllokal in einem Krankenhaus im Wahlkreis Baranya 1. Die Drohung wurde mittels einer automatisierten Stimme telefonisch übermittelt. Die Polizei überprüfte unmittelbar das Gebäude und stellte fest: falscher Alarm. Die Wahl konnte mittlerweile wieder fortgesetzt werden.