Provokation?

Russische Oligarchen-Yacht passiert Straße von Hormuz

27.04.2026

Eine der größten Yachten der Welt sorgt im Nahen Osten für Aufsehen. Die dem sanktionierten russischen Oligarchen Alexey Mordashov zugeschriebene "Nord" hat die strategisch brisante Straße von Hormuz durchquert.

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Die knapp 142 Meter lange Megayacht "Nord", deren Wert auf mindestens 500 Millionen Dollar geschätzt wird, hatte am vergangenen Samstag die Straße von Hormuz passiert. Das berichtet "CNN". Demnach würden Tracking-Daten des Anbieters "MarineTraffic" zeigen, dass das Schiff am Vorabend Dubai verlassen hat und Kurs auf Muscat in Oman nahm. Das Schiff wählte dabei offenbar eine Route nahe der iranischen Insel Larak, die von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert wird. Besitzer der schwimmenden Luxus-Festung soll der Stahl-Milliardär Alexey Mordashov sein, gegen den die USA bereits 2022 weitreichende Sanktionen verhängt haben.

An Bord der "Nord" mangelt es an nichts: Zwei Hubschrauberlandeplätze sowie ein umfangreiches Team aus Köchen, Fitnesstrainern und Masseuren gehören zur Standardausstattung. Doch die aktuelle Reise findet unter verschärften Vorzeichen statt. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte erst kürzlich an, dass die US-Präsenz in der Region, einschließlich einer Marineblockade, stetig wachse.