Alarm
Schock-Zahlen der UNO: Millionen Kinder sterben – Fortschritt bricht ein
18.03.2026Alarmierende Entwicklung weltweit: Trotz jahrelanger Fortschritte sterben weiterhin Millionen Kinder – und die Erfolge im Kampf gegen Kindersterblichkeit lassen deutlich nach.
Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Im Jahr 2024 sind weltweit 4,9 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag gestorben. Die Zahlen stammen aus einer aktuellen Studie, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) veröffentlicht wurde.
Fortschritte brechen ein
Zwar konnte die Kindersterblichkeit seit dem Jahr 2000 mehr als halbiert werden – doch dieser Fortschritt gerät ins Stocken. Seit 2015 hat sich der Rückgang laut Bericht um mehr als 60 Prozent verlangsamt.
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Die meisten Todesfälle konzentrieren sich weiterhin auf wenige Regionen. Allein auf Afrika südlich der Sahara entfallen 58 Prozent der Fälle, weitere 25 Prozent auf Südasien.
Hunger als tödliche Gefahr
Besonders dramatisch: 100.000 Kinder starben 2024 direkt an schwerer Mangelernährung. Die tatsächliche Zahl könnte deutlich höher liegen, da auch die indirekten Folgen wie ein geschwächtes Immunsystem eine große Rolle spielen.
Krankheiten und Komplikationen
Bei Neugeborenen zählen vor allem Komplikationen bei Frühgeburten sowie Probleme während der Geburt zu den häufigsten Todesursachen. Nach dem ersten Lebensmonat sind es vor allem Infektionskrankheiten wie Malaria, Durchfall und Lungenentzündung.
Die WHO betont die Dringlichkeit von Maßnahmen. „bewährte, kostengünstige Maßnahmen“ wie Impfungen, bessere Versorgung bei Geburten und Hilfe bei Mangelernährung seien entscheidend im Kampf gegen die hohe Kindersterblichkeit.