Iran-Krieg

Trump fordert Kriegsschiffe von Verbündeten

Der oe24-LIVE-Ticker zu den aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg.

Der Iran ist nach den Worten von Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". Das schrieb der US-Präsident am Freitag auf Truth Social. Trump ergänzte, dass US-Kriegsschiffe "bald" Tanker durch die Straße von Hormuz begleiten würden. Unterdessen wurde die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad am Samstag bei einem Angriff getroffen. Ein AFP-Journalist sah über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen gegen den Iran begonnen. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an. Der UN-Sicherheitsrat forderte am Mittwoch in einer Resolution das sofortige Ende der iranischen Angriffe auf die umliegenden Golfstaaten.

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 23:55

Israel: Bodentruppen töten Dutzende Hisbollah-Milizionäre

Israelische Bodentruppen haben bei Kämpfen im Südlibanon einem Bericht der Zeitung "Times of Israel" zufolge Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigte den Bericht auf Anfrage. Zudem seien Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. Die Einsätze hätten bereits vergangene Woche in der Region von Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. In dem Ort sollten militärische Anlagen der Hisbollah zerstört und Bewaffnete der Miliz vertrieben werden, schrieb die Zeitung.


Die Armee bestätigte zudem, dass das Nordkommando seine Vorbereitungen fortsetze, um in der kommenden Woche zusätzliche Truppen aufzunehmen. Es gehe unter anderem um die 98. Division mit zwei Kampfbrigaden und zusätzlichen Pionierbataillonen sowie um die Golani-Brigade. Nach Darstellung des Nachrichtenportals "Axios" will Israel das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen.

 22:16

Libanon: Ärzte und Sanitäter bei Israel-Angriff getötet

Im Libanon sind offiziellen Angaben zufolge mindestens zwölf Mitarbeiter des Gesundheitswesens bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Die Ärzte, Krankenschwestern und Sanitäter seien beim Angriff im Dorf Burj Kalauiyeh im Süden getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das Personal sei an einer Einrichtung zur medizinischen Grundversorgung im Einsatz gewesen. Die Rettungsarbeiten dauerten an und die Opferzahl steige möglicherweise noch.


"Solche Attacken stehen im Widerspruch zum Völkerrecht, das medizinisches Personal schützt", teilte das Ministerium mit. Es handle sich um den zweiten Angriff auf das Gesundheitssystem im Libanon innerhalb weniger Stunden. Zuvor seien auch Sanitäter in einem weiteren Dorf im Süden angegriffen worden. Israels Armee teilte auf Anfrage zunächst mit, den Vorfall zu prüfen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte am Samstagabend mit, dass seine Organisation die Tötung von zwölf Ärzten, Krankenschwestern und Sanitätern bei dem Angriff auf Burj Kalauiyeh bestätigt habe. Insgesamt seien innerhalb von 24 Stunden 14 Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes getötet worden.

 22:15

Schweiz verweigerte US-Überflüge

Die Schweiz lehnte nach eigenen Angaben zwei Überfluggesuche der USA im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg ab. Drei weitere Gesuche seien genehmigt worden, teilte die Schweizer Regierung am Samstag mit. Sie begründete die Ablehnungen mit der Neutralität des Landes. Demzufolge seien Überflüge von Konfliktparteien verboten, die einem militärischen Zweck dienten. Erlaubt seien hingegen humanitäre und medizinische Transporte sowie Flüge ohne Konfliktbezug.

 22:14

Israel gehen Abfangraketen aus

Israels Verteidigungsminister Israel Katz sah unterdessen den Schlüsselmoment im Konflikt mit Teheran gekommen. Der Kampf intensiviere sich und gehe in die "entscheidende Phase" über, sagte Katz nach Angaben seines Büros. Genaue Zeitangaben machte er nicht. Katz fügte lediglich hinzu, diese Phase werde so lange dauern, wie nötig. Gleichzeitig rief er die Bevölkerung im Iran zum Widerstand gegen die Führung in Teheran auf.

 21:46

Revolutionsgarde warnt US-Regierung

Die iranische Revolutionsgarde hat die US-Regierung aufgefordert, alle Industrieanlagen in der Region zu evakuieren. Das wurde im Public Telegram Board veröffentlicht. Zusätzlich sollen Menschen die Umgebungen rund um Fabriken, an denen US-Unternehmen beteiligt sind, meiden. Die Warnung richtet sich laut der Mitteilung ausdrücklich gegen das "amerikanische Regime".

 21:45

Türkei warnt vor "neuem Völkermord"

Die Türkei warnte indes vor einem "neuen Völkermord" Israels. "Wir sind offen besorgt, dass (der israelische Ministerpräsident Benjamin) Netanyahu unter dem Vorwand des Kampfes gegen die Hisbollah auf einen neuen Völkermord zusteuert", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan am Samstag. Die internationale Gemeinschaft müsse "so schnell wie möglich handeln" und Israel Einhalt gebieten.


Die Türkei hat Israel wiederholt vorgeworfen, im Kampf gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen einen "Völkermord" an den Palästinensern zu begehen. Israel weist die Vorwürfe zurück.

 19:01

Laut Trump senden viele Länder Schiffe zur Öffnung von Hormuz

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass viele Länder Kriegsschiffe entsenden würden, um die Straße von Hormuz offen zu halten. Er hoffe, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder sich beteiligten, teilte er am Samstag auf Truth Social mit. "So oder so wird die Straße von Hormuz bald offen sein." Zuvor hatte Trump gesagt, dass der Iran zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt" sei.

Unterdessen machte der Iran eine Ausnahme von der Hormuz-Blockade und erlaubte zwei indischen Schiffen die Durchfahrt. 22 weitere Schiffe lägen noch westlich der Seestraße, teilte die indische Regierung mit. Durch die Meerenge vor der Küste des Iran werden rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports auf dem Seeweg abgewickelt.

Trump zufolge wurde außerdem ein US-Stützpunkt in Saudi-Arabien vor einigen Tagen bei einem Angriff getroffen. Vier der fünf dort stationierten Tankflugzeuge hätten aber "praktisch keinen Schaden" davongetragen. Sie seien bereits wieder im Einsatz.

 17:04

Israel und Libanon vor direkten Gesprächen

Israel und der Libanon werden einem israelischen Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich in den kommenden Tagen direkte Gespräche führen. Ron Dermer, ein Vertrauter des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu, werde wohl die israelische Delegation anführen, berichtet die Zeitung "Haaretz" unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dermer ist israelischer Minister für strategische Angelegenheiten und war früher Botschafter in den USA.

Die USA würden von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vertreten. Die ersten Gespräche seit Beginn des Iran-Kriegs, der auch den Libanon immer tiefer in den Konflikt hineingezogen hat, könnten in Paris oder auf Zypern stattfinden.

 16:40

Laut Trump senden viele Länder Schiffe zur Öffnung von Hormuz

US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass viele Länder Kriegsschiffe entsenden würden, um die Straße von Hormuz offen zu halten. Er hoffe, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder sich beteiligten, teilte er am Samstag auf Truth Social mit. "So oder so wird die Straße von Hormuz bald offen sein." Zuvor hatte Trump gesagt, dass der Iran zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt" sei.

Unterdessen machte der Iran eine Ausnahme von der Hormuz-Blockade und erlaubte zwei indischen Schiffen die Durchfahrt. 22 weitere Schiffe lägen noch westlich der Seestraße, teilte die indische Regierung mit. Durch die Meerenge vor der Küste des Iran werden rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports auf dem Seeweg abgewickelt.

 14:54

US-Präsident Trump: Iran "vollständig" besiegt

Der Iran ist nach den Worten von Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". Trump ergänzte, dass US-Kriegsschiffe "bald" Tanker durch die Straße von Hormuz begleiten würden. Israels Verteidigungsminister Israel Katz sieht den Schlüsselmoment im Konflikt mit dem Iran gekommen. Laut Al Jazeera wurde ein Flugabwehrsystem bei der US-Botschaft in Bagdad getroffen. Teheran drohte mit Attacken auf US-Ziele in den Arabischen Emiraten.

"Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen den Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht", postete Trump auf Truth Social weiter. Die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei aber "kein Abkommen, das ich akzeptieren würde".

 14:30

Sandsturm zieht über Israel und Gazastreifen

Ein heftiger Sandsturm zieht derzeit über Israel und den Gazastreifen. Insbesondere in dem abgeriegelten Küstenstreifen verschärfen die Wetterbedingungen die Lage für die Einwohner. Nach dem verheerenden Gazakrieg leben viele Menschen im Gazastreifen in Zelten oder beschädigten Gebäuden und sind somit dem Sandsturm kaum geschützt ausgesetzt.

Auf Bildern waren Wolken aus orangefarben gefärbtem und dichtem Staub zu sehen. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete am Samstag, es seien Warnungen vor Gesundheitsrisiken wegen der Luftverschmutzung mit zahlreichen Staubpartikeln ausgesprochen worden. Insbesondere für Menschen mit bestehenden Atemwegserkrankungen kann der Staub gefährlich sein.

 13:10

US-Regierung kritisiert CNN wegen Berichten über Iran-Krieg

Die US-Regierung hat den Nachrichtensender CNN wegen seiner Berichterstattung über den Iran-Krieg massiv kritisiert. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte am Freitag (Ortszeit), er könne die Übernahme des Senders durch den Film- und Medienkonzern Paramount Skydance und damit durch Unterstützer von US-Präsident Donald Trump kaum erwarten. Er forderte zudem eine "wirklich patriotische Presse".


Hegseth attackierte bei einer Pressekonferenz zum Iran-Krieg die US-Medien und insbesondere CNN. Der frühere Fox-News-Moderator empörte sich vor allem über einen CNN-Bericht, demzufolge Washington bei der Planung der Luftangriffe auf den Iran das Risiko einer Blockade der Öltransporte durch die Straße von Hormuz unterschätzt habe. Der Bericht sei "offenkundig lächerlich", sagte Hegseth und fügte hinzu: "Je eher David Ellison diesen Sender übernimmt, desto besser."

 13:09

Iran möchte WM-Spiele in Mexiko austragen

Der Iran möchte die WM-Spiele seiner Fußball-Nationalmannschaft im Sommer in Mexiko statt in den USA austragen. Mit diesem Vorschlag zur Verlegung der drei Vorrundenpartien reagiert das Land auf die Probleme infolge des Krieges im Nahen Osten. "Ich hoffe, dass die Bedingungen geschaffen werden, damit unsere Jungs doch noch an der Weltmeisterschaft teilnehmen können", sagte Sportminister Ahmed Donjamali nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.


Dazu werde mit der FIFA die Möglichkeit der Verlegung geprüft. "Es ist wichtig, alle sportlichen Aspekte sorgfältig zu nutzen, um eine Teilnahme doch noch zu ermöglichen", fügte der Sportminister an. Der Weltverband FIFA ist für eine Stellungnahme angefragt.


Trump verweist auf Sicherheitsrisiken


Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass das Land bei der Weltmeisterschaft dabei sei. Der iranische Verband konterte, dass die FIFA die Entscheidungen treffe.

 13:09

Merz verschärft Ton gegenüber Trump und Israel

Es gibt Momente in Pressekonferenzen, die sowohl für Heiterkeit sorgen als auch politisch entlarvend sind: Als die Regierungschefs von Deutschland, Kanada und Norwegen am Freitag nahe des nordnorwegischen Militärstützpunkts Bardofoss gefragt werden, ob sie den USA beim Thema Sicherheit im hohen Norden noch trauen, schauen sich Deutschlands Kanzler Friedrich Merz, Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre und Kanadas Ministerpräsident Mark Carney kurz lächelnd an.


Alle drei zögern, bevor Merz mit einem kurzen "Ja" antwortet und Carney nachzieht. Støre betonte später, dass Annexionsdrohungen gegen das zu Dänemark gehörende Grönland inakzeptabel sind.


Dass zwei Wochen nach Beginn des Iran-Krieges eine solche Frage überhaupt gestellt wurde, zeigt das Ausmaß der Verunsicherung über die US-Politik. Gerade Merz, ein überzeugter Transatlantiker, machte bei seinem Besuch in Norwegen keinen Hehl aus seiner Verärgerung über die Lockerung der amerikanischen Öl-Sanktionen gegen Russland. Sein Ton wird fast täglich kritischer, auch weil nun vitale deutsche Interessen betroffen sind.

 12:22

Iran will verstärkt schärfere Waffen einsetzen

Laut "Bild" kündigt der Iran den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an. Demnach sagt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums laut staatlichen iranischen Medien, dass die Streitkräfte ballistische Raketen und andere Raketentypen mit größerer Zerstörungskraft und höherer Präzision verwenden werden. Künftig wolle der Iran mehr "modernisierte Waffen" einsetzen.

 12:10

Macron ruft Israel zu direkten Gesprächen mit Libanon auf

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Israel zu direkten Gesprächen mit der libanesischen Regierung aufgerufen und sich als Gastgeber solcher Verhandlungen angeboten. Die libanesische Regierung habe "ihre Bereitschaft signalisiert, direkte Gespräche mit Israel aufzunehmen", schrieb Macron am Samstag im Onlinedienst X. Frankreich sei bereit, solche Gespräche zu unterstützen, "indem es sie in Paris ausrichtet".


Macron hatte nach eigenen Angaben am Freitag mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun sowie mit Regierungschef Nawaf Salam und Parlamentspräsident Nabih Berri telefoniert. "Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass der Libanon ins Chaos stürzt", erklärte der französische Präsident. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz müsse sofort ihren Kurs ändern; Israel wiederum müsse seine Pläne für eine großangelegte Offensive im Libanon aufgeben und seine massiven Luftangriffe einstellen.


Im Zuge des Iran-Krieges ist auch der militärische Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Die Hisbollah feuert Raketen auf Israel ab, Israel beschießt Hisbollah-Ziele im Libanon und droht mit einer Ausweitung des Einsatzes. Am Freitag erklärte Hisbollah-Chef Naim Qassem, die Hisbollah sei auf eine "lange Konfrontation" mit Israel eingestellt.

 12:05

Teheran lässt indische Schiffe durch Straße von Hormuz

Der Iran hat eine Ausnahme von seiner Blockade der Straße von Hormuz gemacht und einigen indischen Schiffen die Durchfahrt erlaubt. Dies bestätigte der iranische Botschafter in Indien, Mohammad Fathali, bei einer Konferenz in Neu-Delhi. Die genaue Zahl der Schiffe nannte Fathali nicht. Seit Beginn der Luftangriffe seitens der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hat die Regierung in Teheran den Verkehr durch die Straße von Hormuz weitgehend unterbunden.


Durch die Meerenge vor der Küste des Irans werden rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports auf dem Seeweg abgewickelt.

 11:49

US-Botschaft in Bagdad angegriffen

Die US-Botschaft in Bagdad wurde am Samstag bei einem Angriff getroffen. Das bestätigten zwei Sicherheitsvertreter. Einer von ihnen sagte, eine Drohne habe die Botschaft getroffen, der andere sprach von einem Projektil. Mutmaßlich sei eine Rakete auf den Botschaftskomplex gefallen. Die US-Botschaft in Bagdad wurde damit zum zweiten Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen zum Ziel.


US-Botschaft im Irak © APA/AFP/-


Die Attacke erfolgte kurz nach Angriffen in Bagdad, bei denen zwei Kämpfer einer einflussreichen pro-iranischen Gruppe getötet wurden. Bei einem der Angriffe wurde ein von der pro-iranischen Kataeb Hisbollah genutztes Haus getroffen, wie AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr. Eine "Schlüsselfigur" der vom Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt.


Zwei Stunden später wurde bei einem weiteren Angriff auf ein Auto ein Mitglied der Hashed al-Shaabi getötet. Hashed al-Shaabi ist ein vom Iran unterstütztes Netzwerk ehemaliger Paramilitärs, die jetzt der regulären irakischen Armee angehören. Ein Vertreter der Hashed al-Shaabi sagte AFP, bei dem Getöteten handle es sich um ein Mitglied der einflussreichen Miliz Kataeb Hisbollah.


Es war zunächst unklar, durch wen die Angriffe erfolgten. Die Gruppe Kataeb Hisbollah äußerte sich zunächst nicht.

 11:38

Bahrain: Ziel von 200 iranischen Drohnen

Die bahrainischen Streitkräfte geben via Plattform X bekannt, dass das Land seit dem Ausbruch des Konflikts zwischen dem Iran, den USA und Israel vor zwei Wochen Ziel von mehr als 200 iranischen Drohnen war.



In einem am Samstagmorgen veröffentlichten Lagebericht teilte das Militär mit, es habe 203 Drohnen und 124 Raketen "abgefangen und zerstört".

 11:11

Libanon: Ärzte und Sanitäter bei Israel-Angriff getötet

Im Libanon sind offiziellen Angaben zufolge mindestens zwölf Mitarbeiter des Gesundheitswesens bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Die Ärzte, Krankenschwestern und Sanitäter seien beim Angriff im Dorf Burj Kalauiyeh im Süden getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das Personal sei an einer Einrichtung zur medizinischen Grundversorgung im Einsatz gewesen. Die Rettungsarbeiten dauerten an und die Opferzahl steige möglicherweise noch.


"Solche Attacken stehen im Widerspruch zum Völkerrecht, das medizinisches Personal schützt", teilte das Ministerium mit. Es handle sich um den zweiten Angriff auf das Gesundheitssystem im Libanon innerhalb weniger Stunden. Zuvor seien auch Sanitäter in einem weiteren Dorf im Süden angegriffen worden. Israels Armee teilte auf Anfrage zunächst mit, den Vorfall zu prüfen.

 11:04

Bomben und Tote in vielen Ländern der Region

Die Kampfhandlungen und Bomben blieben aber einmal mehr nicht auf den Iran beschränkt. Der Iran griff Israel mit ballistischen Raketen an, dabei wurde aber nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben Hinweise auf Trümmerteile, die im Süden Israels gelandet seien.


In Katars Hauptstadt Doha wurden angesichts der anhaltenden iranischen Angriffe "mehrere wichtige Gebiete evakuiert, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, bis die Gefahr vorüber ist", erklärte Katars Innenministerium am Samstag.


Im Südlibanon starben bei einem israelischen Angriff auf ein Gesundheitszentrum nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens zwölf medizinische Mitarbeiter. Es wird noch nach Vermissten gesucht, die Zahl der Todesopfer in der Stadt Borj Qalaouiya könnte noch steigen. Bereits am Donnerstag hat die israelische Armee nach eigenen Angaben ein Mitglied der pro-iranischen Hisbollah-Miliz getötet, wie sie am Freitagabend bekanntgab.


Nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte sind bei zwei israelischen Angriffen im Gazastreifen vier Palästinenser getötet worden, darunter zwei 17-Jährige. Zudem sei ein Palästinenser bei dem Beschuss durch einen israelischen Panzer in der Nähe eines Polizeikontrollpunkts in Chan Junis im Süden des Gazastreifens getötet worden. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zurzeit nicht vor.

 10:37

Iran - Land bleibt offline, privilegierte Gruppen surfen weiter

Die Internetblockade im Iran geht in die dritte Woche. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb auf X, dass die Konnektivität weiterhin bei nur einem Prozent des normalen Niveaus liege. Die Bevölkerung könne nur ein eingeschränktes internes Intranet nutzen, während staatlich genehmigte Nutzer uneingeschränkten Zugang zum globalen Netz erhielten.


Netblocks kritisierte: "Während authentische Stimmen zum Schweigen gebracht werden und die Zivilbevölkerung ohne wichtige Informationen bleibt, füllt ein stetiger Strom von Inhalten, die das Regime genehmigt hat, die Lücke." Ein User schrieb auf X, die Abschaltung des Internets helfe dabei, die Berichterstattung zu kontrollieren, und verhindere, dass sich die Menschen organisierten oder frei äußern könnten.


Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats im Iran nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Seit Jahren verfügt ein privilegierter Kreis über sogenannte "weiße SIM-Karten", die ermöglichen, ohne Sperren und Restriktionen online zu gehen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

 09:51

Iran startet neue Angriffswelle auf Israel

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben den Beginn einer neuen Welle von Angriffen auf Israel verkündet, berichtet die britische "Daily Mail". Nach iranischen Angaben soll es sich dabei um den 48. Angriff dieser Art seit Beginn des Konflikts vor zwei Wochen handeln. Iranischen Staatsmedien zufolge wurde der Angriff zeitgleich mit der Hisbollah im Libanon gestartet.

 09:01

Ölpreise weiter hoch

Trotz der gelockerten Sanktionen für russisches Erdöl bleiben die Ölpreise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. Die Maßnahme der USA löste bei europäischen Partnern Kritik hervor - und sorgte am Ölmarkt für keine Entspannung. Im Gegenzug ließen Äußerungen aus den USA und dem Iran die Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende schwinden.


Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai rund 103 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vortag. Zum Vergleich: Vor Kriegsbeginn lag der Preis noch bei rund 73 Dollar. Die Marke von 100 Dollar pro Barrel hatten die Ölpreise zuletzt im Sommer 2022 geknackt.

 08:33

Hamas: Iran soll Nachbarn nicht angreifen

Die Terror-Organisation Hamas hat den Iran dazu aufgerufen, die Angriffe auf Nachbarstaaten einzustellen. Teheran habe zwar das Recht auf israelisch-amerikanische Attacken zu reagieren, die "Brüder im Iran" sollten jedoch davon absehen, ihre Angriffe auf Nachbarländer fortzusetzen. Der Iran greift seit Beginn des Krieges im Nahen Osten die Golfstaaten immer wieder mit Raketen und Drohnen an.

 08:09

Trump: Iran ist "vollständig" besiegt

Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". "Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen den Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht", schrieb Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei aber "kein Abkommen, das ich akzeptieren würde".

 08:07

USA greifen Militärziele auf Irans Öl-Exportinsel Kharg an

Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". "Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen den Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht", schrieb Trump am Freitag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei aber "kein Abkommen, das ich akzeptieren würde".


Iranische Ölinsel Kharg © APA/AFP/EUROPEAN SPACE AGENCY/-


Unterdessen ist auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad am Morgen eine Rakete eingeschlagen. Sie habe einen Hubschrauberlandeplatz getroffen, meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf zwei irakische Sicherheitsbeamte. Über dem Gelände steige eine Rauchsäule auf.

 08:06

Iran startet neuen Raketenangriff auf Israel

Der Iran hat in der Nacht auf Samstag eine weitere Angriffswelle mit ballistischen Raketen auf Israel gestartet. Das berichteten Iranische Staatsmedien am Samstag (Ortszeit) kurz nach Mitternacht. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurde nach ersten Erkenntnissen bei den Raketenangriffen niemand verletzt. Die Polizei erhielt nach eigenen Angaben Hinweise auf Trümmerteile, die im Süden Israels gelandet seien.


Die israelische Armee entdeckte nach eigenen Angaben mehrere aus dem Iran abgeschossene Raketen und aktivierte die Luftabwehr, in mehreren Gegenden des Landes ertönte Luftalarm. Knapp eine halbe Stunde später wurde der Alarm wieder aufgehoben, die Menschen konnten demnach die Schutzräume verlassen.