Globale Krisenherde

Trump zündelt an gleich mehreren Fronten 

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Iran, China, Nordkorea: Ein unberechenbarer US-Präsident von immer mehr Krisen herausgefordert.
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Die Spannungen rund um die Welt heizen sich auf – und Donald Trump ist in Showdowns an immer mehr Fronten verstrickt:

  • Der neu aufgeflammte Handelskrieg mit China führte diese Woche zu Nervenflattern an den Weltbörsen.
  • Trump schickt den Flugzeugträger Abraham Lincoln und Kampfbomber-Staffeln vor die Küsten des Irans. Sein Säbelrasseln und das seines Kabinetts wird täglich lauter. Befürchtet wird, dass rhetorisch ein neuer US-Krieg im Nahen Osten vorbereiten werden könnte.
  • Nach zwei Gipfeltreffen mit Trump (das erste reine Show, das zweite ein Flop) startete Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un mit neuen Raketentests. Die versprochene nukleare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel liegt auf Eis.

Mehr als zwei Jahre ist Trump im Amt, der „Amerika First“-Präsident hat in Sachen Weltpolitik wenig vorzuweisen:

  • In Nordkorea heißt es wohl „zurück an den Start...,
  • Mit harten Sanktionen konnte der Regimewechsel in Teheran bisher nicht erzwungen werden.
  • Und Peking mauert bei den Verhandlungen über einen Handels-Deal, bei dem Amerika nicht mehr „übers Ohr gehauen“ werden würde, wie Trump findet.
  • In Venezuela unterdessen sitzt immer noch Sozialisten-Machthaber Nicolas Maduro fest im Sattel, während die USA den zuletzt eher hilflos agierenden Oppositionsführer Juan Guaido unterstützen.

Die Terror-Gruppe ISIS konnte in der Trump-Ära militärisch besiegt werden, doch die Kriegsgräuel in Syrien gehen weiter, trotz zwei Cruise-Missile-Vergeltungsschlägen gegen das Assad-Regime nach Giftgas-Attacken.

Seine Zustimmung liegt im Umfragenschnitt bei 45,1 Prozent, die höchste seiner Amtszeit bisher.

Doch rund um die Welt wächst wieder die Nervosität über einen unberechenbaren US-Präsidenten, der lieber zündelt, als Konturen einer schlüssigen Außenpolitik erkennen lässt.