Laut USA
Ukraine-Deal: Es gibt nur noch "ein einziges Problem"
22.01.2026Die Gespräche zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff weit fortgeschritten.
Es gebe nur noch "ein einziges Problem" zwischen Kiew und Moskau, sagte Witkoff am Donnerstag bei einer ukrainischen Veranstaltung am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos und vor seiner Reise nach Russland. Details nannte er zunächst nicht.
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Besuch bei Putin
"Ich denke, wir haben es auf ein einziges Problem reduziert, und wir haben verschiedene Varianten dieses Problems diskutiert, was bedeutet, dass es lösbar ist", sagte Witkoff. "Wenn also beide Seiten eine Lösung wollen, werden wir sie auch finden." Die US-Sondergesandten Witkoff und Jared Kushner treffen am Donnerstag mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu Gesprächen in Moskau zusammen. Witkoff und Kushner sind von Trump mit den Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts betraut.
Zuletzt hatte Putin die beiden US-Gesandten Anfang Dezember in Moskau empfangen. Seit Monaten laufen diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges. Auf dem Tisch liegt eine überarbeitete Fassung eines ursprünglich von den USA vorgelegten Friedensplans. Wichtige Fragen sind jedoch noch offen, darunter Gebietsansprüche und Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist unterdessen Sorgen vor einem nachlassenden Engagement der USA für die Ukraine entgegengetreten. Auf die Frage, ob US-Präsident Donald Trump zur Unabhängigkeit und Souveränität der Ukraine stehe, antwortet Rutte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: "Ja! Daran habe ich nie gezweifelt." Man müsse den Blick auf die Ukraine gerichtet halten und dürfe in dieser Frage nicht nachlassen, fügt Rutte hinzu.