Vorwahl in Florida

Romney triumphiert klar vor Gingrich

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Die Vorwahlen in Florida haben große politische Bedeutung.
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Triumphaler Sieg Mitt Romneys bei den Republikanervorwahlen in Florida: Mit rund 47 Prozent der Stimmen deklassierte der Ex-Gouverneur und Multimillionär seinen ärgsten Rivalen Newt Gingrich. Er kam auf gut 30 Prozent, wie TV-Sender nach Auszählung von mehr als 70 Prozent der Stimmen berichteten. Damit dürfte Romney eine entscheidend Hürde im Rennen um die Nominierung für die US-Präsidentenwahl im November genommen haben.

Erhebliches politisches Gewicht

Mit rund 19 Millionen Einwohnern hat der "Sonnenschein-Staat" erhebliches politisches Gewicht. Doch da Romneys Rivalen nicht aufgeben wollen, dürfte das Rennen noch Wochen weitergehen. Romney sprach von einem "großen Sieg". "Ich stehe bereit, um die Partei und unsere Nation zu führen", sagte er vor jubelnden Anhängern in Tampa. An die Adresse von Präsident Barack Obama sagte Romney: "Jetzt ist es Zeit für Sie, zur Seite zu treten."

Obama "lachender Dritter"
"Lachender Dritter" des Republikanerrennens ist Obama. Er dürfte von den Tiefschlägen, die sich die Republikaner gegenseitig zufügen, profitieren. Seit Wochen hat die Auseinandersetzung an Härte zugenommen. Gingrich etwa warf Romney immer wieder dessen frühere Tätigkeit als Unternehmerberater vor, bei der er Firmen stillgelegt und dabei Millionen verdient habe.

Das Weiße Haus bereitet sich bereits seit Monaten auf Romney als wahrscheinlichsten Gegner bei der Präsidentenwahl am 6. November vor. Umfragen zufolge dürften sich Obama und Romney ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.