Nach Gruppenvergewaltigung

Deutscher Politiker fordert: "Sperrt die Vergewaltiger-Kids in geschlossene Heime!"

10.07.2019

Der Fall einer Frau, die von einer Gruppe 12- bis 14-Jähriger vergewaltigt wurde, macht fassungslos. 

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© Getty Images (Symbolbild)
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Dieser Fall geht weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: In Mülheim (NRW) sollen fünf bulgarische Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren eine 18-Jährige vergewaltigt haben. Die Bilder ihrer Freilassung gehen durchs Internet.

 

Härtere Strafen gefordert

Ein deutscher CDU-Politiker fordert aufgrund der Schwere der unglaublich schockierenden Tat volle Härte für die Teenie-Gang. Der rechtspolitische CDU/CSU-Sprecher Marco Luczak MdB ist der Meinung, dass Kinder, die fortschreitende Anzeichen der Verrohung zeigen, der Obhut der Eltern entzogen und in geschlossenen Heimen untergebracht werden sollten. Vor allem Minderjährige, die schwerwiegende Vergehen ausüben, müssen volle Konsequenzen tragen: Ein erhobener Zeigefinger und eine Woche Suspendierung vom Schulunterricht werden demnach kaum Eindruck hinterlassen.

 

Erschütternde Statistiken

Laut Berichten der deutschen "BILD" zeigt die Kriminalstatistik bei Tätern unter 14 Jahren deutliche Rückgänge: im Jahr 2016 gab es noch 90.610 Tatverdächtige. Zwei Jahre später sank die Zahl auf 70.603. Die Zahl der "Straftaten gegen die sexuelle  Selbstbestimmung" bei Strafunmündigen stieg jedoch rasant an. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Sexualdelikte bei unter 14-Jährigen von 1420 auf 2118 an – ein Plus von satten 49,2 Prozent.

Auch in Österreich werden die Täter immer jünger: 6.241 Verdächtige zwischen 10 und 14 zählte die Polizei 2018 – ein Plus von 6 %. Weitere 990 waren sogar unter 10 – hier stieg die Zahl gleich um 30 %. Insgesamt waren 7.231 Täter unter 14 und damit nicht strafmündig. Jüngster Fall: Zwei 13-Jährige verprügelten in der Seestadt einen 15-Jährigen, zuvor hatten sie versucht, einen Hanfshop auszurauben.
 

Wenige Tage nach der Horror-Tat: Erneute Sex-Attacke in Nordrhein-Westfalen

 
Wenige Tage nachdem eine 18-jährige, leicht behinderte Frau von einer Kinder-Bande vergewaltigt wurde, wurde nun der nächste Fall bekannt. Bereits am 13. Mai sollen zwei Teenager ein 13-jähriges Mädchen in Herne vergewaltigt haben. Das berichtet die „BILD“.
 
Die beiden Buben (14 und 13) gingen zusammen mit zwei Klassenkameradinnen (14 und 13) nach der Schule zu einer Parkbank des Sportparks. Dort betranken sich die  Burschen mit Wodka und forderten die Mädchen auf, ebenfalls Alkohol zu trinken. Diese weigerten sich, worauf die Situation vollkommen eskalierte. Die beiden Buben hielten die  14-Jährige fest und flößten ihr gegen ihren Willen Wodka ein. Das jüngere Mädchen konnte hingegen fliehen.
 
Keine Reue. Die beiden Burschen zerrten die 14-Jährige dann ins Gebüsch und vergewaltigten sie oral. Dann ließen sie ihr Opfer bewusstlos im Gebüsch liegen. Die 14-Jährige erlitt eine schwere Alkoholvergiftung und hatte mehr als 3 Promille. Die beiden Burschen zeigen keine Reue. Der ältere wurde inzwischen von der Schule suspendiert, der jüngere ist strafunmündig. Beide mutmaßlichen Täter sind libanesischer Herkunft, haben aber einen deutschen Pass.
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