Bis 100 Meter tief
Gigantisches Erdloch verschlingt komplette Plantage
18.02.2026
In Indonesien frisst sich ein riesiges Erdloch Stück für Stück durch eine Plantage. Luftaufnahmen zeigen, wie sich das Loch einer Siedlung nähert und eine Spur der Verwüstung hinterlässt.
Ein riesiges Erdloch wächst derzeit in der indonesischen Provinz Aceh in rasanter Geschwindigkeit. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre ist das Loch von 27.000 auf 30.000 Quadratmeter angewachsen. Laut "Myanmar International TV" (MITV) ist es aktuell etwa 100 Meter tief.
- SO viel kostet nun die Autobahn-Maut in diesem Urlaubsland
- Zehn Skifahrer nach Lawinenabgang in Kalifornien vermisst
- 18-Jähriger stürmt mit Waffe auf Kapitol zu – von Polizei gestoppt
Der Erdrutsch hat einen Großteil von Ackerflächen zerstört. Wie die "Hessische Allgemeine" berichtet, sind unter anderem Kaffee‑, Chili‑ und Zuckerrohr‑Plantagen im Erdloch verschwunden.
Kombination Grund für das Erdloch
Die verzweifelten Bauern versuchen, ihre Felder auf den übrigen Flächen zu verteilen. Damit möchten sie dem wachsenden Krater ausweichen. Nun hat das Erdloch sogar einen Teil der Hauptstraße, die Aceh mit dem Nachbarbezirk verbindet, verschlungen. Der Verkehr ist nun sehr eingeschränkt. Das Loch gefährdet auch die Energieversorgung. Ein Hochspannungsmast wurde schon an einen anderen Platz verlegt.
Für den gigantischen Krater sind laut Experten eine Kombination aus geologischer Struktur und Klimaeinflüssen verantwortlich. Das Dorf liegt auf weichem vulkanischem Gestein und Sand, die von einem alten Vulkan stammen. Nach langen und heftigen Regenfällen konnte Wasser tief in diese Schicht eindringen und weichte diese auf. Die ersten Löcher haben sich bereits Anfang der 2000er Jahre gebildet, so "CNN Indonesia".