Gefahr für USA

Jetzt muss Trump zittern: Iran bastelt an Waffendeal mit China

24.02.2026

Der Iran verstärkt laut Insiderberichten seine militärische Schlagkraft durch den geplanten Kauf moderner chinesischer Schiffsabwehrraketen, was die Bedrohung für US-Streitkräfte massiv erhöht. 

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Der Iran steht kurz davor, sein Arsenal mit hochmodernen Überschallraketen aus China aufzustocken. Wie informierte Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärten, ist ein konkretes Lieferdatum für die Waffen allerdings noch nicht vereinbart worden. Ein Vertreter des iranischen Außenministeriums betonte gegenüber Reuters: „Der Iran hat Militär- und Sicherheitsabkommen mit seinen Verbündeten, und jetzt ist ein geeigneter Zeitpunkt, diese Abkommen zu nutzen.“

Gefahr für die US-Flotte

Die CM-302-Überschallraketen verfügen über eine Reichweite von rund 290 Kilometern. Durch ihre Fähigkeit, die Schiffsabwehr im schnellen Tiefflug zu umgehen, stellen sie eine ernsthafte Herausforderung dar. Laut dem ehemaligen israelischen Geheimdienstoffizier Danny Citrinowicz würde es die Lage grundlegend verändern, wenn der Iran Schiffe in der Region mit Überschallgeschwindigkeit angreifen könnte. Aktuell ziehen die USA einen mächtigen Flottenverband in Schlagdistanz zusammen, dem unter anderem die Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und USS Gerald R. Ford angehören.

Modernisierung des dezimierten Arsenals

Für den Iran wäre dieser Deal eine entscheidende technische Verbesserung. Pieter Wezeman vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI wies darauf hin, dass das iranische Arsenal durch die Kämpfe im vergangenen Jahr stark dezimiert wurde. Neben den Schiffsabwehrraketen verhandelt Teheran mit Peking offenbar auch über Flugabwehrsysteme, tragbare Raketen und sogar Anti-Satelliten-Waffen.

Verstoß gegen geltende Sanktionen

Diese enge militärische Kooperation zwischen China und dem Iran sorgt international für Spannungen, da sie gegen ein Waffenembargo der Vereinten Nationen verstoßen würde. Zwar waren die entsprechenden Sanktionen im Jahr 2015 im Zuge des Atomabkommens vorübergehend ausgesetzt worden, sie traten jedoch im vergangenen September wieder offiziell in Kraft.