In Norditalien

Lawinen reißen Skibergsteiger mit - vier Todesopfer

07.02.2026

In Norditalien hat es am Samstag vier Lawinentote gegeben. Bei allen Toten handelt es sich um Skitourengeher.

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In der norditalienischen Alpenregion Valtellina erfasste eine Lawine drei Tourengeher. Zwei Personen kamen ums Leben, ein Dritter konnte unversehrt geborgen werden. Die Lawine löste sich gegen 12.00 Uhr in der Gemeinde Albosaggia in der lombardischen Provinz Sondrio an einem Tag, an dem hohe Lawinengefahr herrschte, berichteten italienische Medien.

Aus einer weiteren Lawine wurden vier Personen lebend geborgen. Diese krachte im Gebiet Forte Buso oberhalb des Paneveggio-Sees im Trentino ins Tal. Eine großangelegte Such- und Rettungsaktion wurde eingeleitet, alle vier Skitourengeher konnten lebend geborgen werden. Nach Angaben der Rettungskräfte starb eine der Personen, die in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus Santa Chiara in Trient gebracht wurde, an den Folgen schwerer Unterkühlung.

Ein weiterer Tourengeher starb Samstagnachmittag nach einer Lawine auf der Spitze Punta Rocca im Marmolata-Massiv. Bei dem Opfer dürfte es sich um einen Italiener handeln, wie die Trentiner Rettungseinheiten meldeten.