Klinik geräumt

Mann steckt sich Weltkriegsgranate in den Po

02.02.2026

In Frankreich wurde eine Klinik aus einem kuriosen Grund evakuiert. Ein Mann hatte eine Granate im Po. Es musste sogar der Kampfmittelräumdienst gerufen werden.

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© Getty Images (Symbolbild)
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In der französischen Stadt Toulouse musste am Samstagabend ein Krankenhaus geräumt werden. Der Grund: Ein Mann hatte eine Weltkriegsgranate im Rektum stecken, so ein Bericht der Lokalzeitung "La Depeche".

Am Samstagabend wurde der Franzose in das Rangueil-Notfallkrankenhaus in Toulouse gebracht. Der 24-Jährige hatte Schmerzen im Gesäß. Auf Nachfragen erklärte er, dass er sich einen "Gegenstand" eingeführt habe.

20 Zentimeter lange Granate

Ein Ermittler berichtete der britischen "Daily Mail": "Er befand sich in einem Zustand extremer Unbehaglichkeit, nachdem er sich einen großen Gegenstand in den Enddarm eingeführt hatte."

Das medizinische Personal alarmierte den diensthabenden Arzt. Unfälle mit Sexspielzeugen seien keine Seltenheit. Doch dieses Mal war sogar der Arzt geschockt. Gegen 2 Uhr holte er bei der OP plötzlich eine 20 Zentimeter lange und 4 Zentimeter im Durchmesser große Granate aus dem Po des Mannes.

Vernehmung steht noch an

Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob die Granate noch scharf war. Das medizinische Personal verständigte die Rettungskräfte und den Kampfmittelräumdienst. Wie die französischen Behörden mitteilen, handelt es sich dabei um eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg.

Derzeit ist weder bekannt, woher der Mann die Granate hat, noch wie diese in sein Rektum gelangte. Der Franzose befindet sich noch unter medizinischer Beobachtung. Die Polizei wird noch diese Woche den 24-Jährigen einer Vernehmung stellen.

Ihm droht eine Anzeige wegen illegalen Sprengstoffbesitzes sowie der Störung des Krankenhausbetriebs. Die französische Staatsanwaltschaft ermittelt aktuell.

Nicht der erste Fall in Frankreich

Schon 2022 ereignete sich in Frankreich ein ähnlicher Fall. Damals wurde ein 88-jähriger Mann in der Stadt Toulon ins Krankenhaus gebracht. Er hatte auch eine 20 Zentimeter lange Granate im Anus stecken.

Bevor die Granate entfernt wurde, wurde das Krankenhaus evakuiert. Der Kampfmittelräumdienst musste feststellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Explosion sei. Sie wurde als gering eingeschätzt. Der Pensionist hat sich die Waffe zur sexuellen Befriedigung selbst eingeschoben.