Busunglück
Tod der Freundin am Telefon mitgehört
Ein Kolumbianer hat während eines Telefongesprächs den Tod seiner Freundin an Bord eines Busses, der von einer Schlammlawine in einen Fluss gerissenen wurde, mitverfolgen müssen. "Sie sagte mir, dass die Wassermassen immer höher kämen und den Bus mitreißen würden. Sie schrie noch: "Mein Geliebter, ich liebe Dich", dann sei die Telefonverbindung abgerissen, zitierte die Zeitung "El Tiempo" am Freitag den jungen Polizisten Jose Gomez Pinzon. Der 19-Jährige wartete verzweifelt vor dem Krankenhaus der Stadt Manizales, um seine Freundin, die 18-jährige Studentin Lizeth Hernandez Ortiz, zu identifizieren.
Der Bus war am Mittwoch auf dem Weg aus der Hauptstadt Bogota in die 280 Kilometer weiter westlich gelegene Hauptstadt der Provinz Caldas, Manizales, kurz vor dem Ziel mit 20 Menschen an Bord verunglückt. 16 Tote konnten zunächst geborgen werden, nach den anderen suchten etwa 100 Helfer.
Video: Retter bergen Opfer des Busunglücks