Starkregen-Alarm

Norditalien steht unter Wasser

© APA/EPA/ALESSANDRO DI MARCO
Die Schlechtwetterfront hat weitere Teile Italiens erreicht. Ganze Gegenden versinken im Schlamm.
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Die Angst vor noch mehr Unwetterkatastrophen hält Norditalien im Griff. Während die Stadt Genua weiter von heftigen Niederschlägen heimgesucht wird, breitete sich die Schlechtwetter-Front auf das Piemont und die Region Emilia Romagna aus. Schwere Überschwemmungen gab es in Parma, wo der Fluss Braganza über die Ufer trat.

Mehrere Familien mussten ihre Wohnungen verlassen. Wegen der heftigen Regenfälle kam es in der Nacht auf Dienstag zu Stromausfällen. Auch bei den Telefon- und Internet-Verbindungen gab es erhebliche Probleme. Die Schulen in Parma blieben am Dienstag geschlossen.



Die Situation könnte sich noch verschlechtern, da auch in den nächsten Tagen Niederschläge in der Region zu erwarten sind. Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat versprochen, zwei Milliarden Euro zur Vorbeugung von Umweltkatastrophen bereitzustellen.