Immer mehr Tote
99 Tote bei Volleyballspiel zu Neujahr
Die Autobombe in Pakistan hat zahlreiche Kinder das Leben gekostet - Gut 100 weitere Menschen wurden verletzt.
Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag auf ein Volleyballspiel in Pakistan ist die Zahl der Todesopfer auf 99 gestiegen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden noch mehr als 80 Verletzte in drei Krankenhäusern in der Nähe behandelt. In der Stadt Lakki Marwat klagten Ärzte über zu wenig Betten und Medikamente. Viele Verletzte würden auf dem Boden behandelt, andere hätten eigene Betten mitgebracht, sagte der Arzt Usman Ali.
Autobombe gezündet
Der Täter hatte sein mit Sprengstoff
beladenes Fahrzeug neben dem Sportplatz im Distrikt Lakki Marwat zur
Explosion gebracht. Hunderte Menschen hatten sich dort zu einem
Volleyballspiel versammelt. Mehrere umstehende Gebäude wurden schwer
beschädigt, drei Geschäfte zerstört.
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Noch kein Bekennerbrief
Sicherheitskräfte machten
radikal-islamische Extremisten für die Tat verantwortlich. Bisher hat sich
keine Gruppe zu der Tat bekannt. Die Dorfbewohner hatten eine
Anti-Taliban-Miliz gegründet und waren deshalb offenbar ins Visier des
Attentäters geraten.
Fahndung nach Drahtziehern
Polizei und Militär suchen nun die
Hintermänner. Es hatte in den vergangenen Tagen Drohungen gegen die
Zivilbevölkerung gegeben.