Lediglich Anlehnung

Pentagon relativiert mutmaßlich Pulp-Fiction-inspiriertes Gebet

17.04.2026

"Jeder, der behauptet, der Minister habe Hesekiel 25,17 falsch zitiert, verbreitet Fake News und ist realitätsfern", sagte Parnell.

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© APA/AFP/NICOLAS TUCAT
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Washington. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, hat Berichte über ein Gebet von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, das eine Adaption aus dem Film "Pulp Fiction" gewesen sein soll, zurückgewiesen. Hegseth hatte am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Gebetsgottesdienst im Pentagon ein Gebet gesprochen, das seiner Aussage nach von dem Kampf-Such- und Rettungsteam verwendet wurde, das den abgestürzten Piloten im Iran gerettet hatte.

Das Gebet war Medienberichten zufolge eine Adaption aus dem Film von Quentin Tarantino, in dem der von Samuel L. Jackson gespielte Auftragskiller kurz vor der Hinrichtung eines Opfers fälschlicherweise eine Bibelstelle zitiert, in der davon die Rede ist, jemanden "mit großer Rache und zornigem Zorn" zu schlagen. Ein Ausschnitt aus Hegseths Gebet verbreitete sich viral im Internet, was Parnell dazu veranlasste, klarzustellen, dass Hegseth wusste, dass das Gebet lediglich eine Anlehnung an den tatsächlichen Bibelvers Hesekiel 25,17 war. "Jeder, der behauptet, der Minister habe Hesekiel 25,17 falsch zitiert, verbreitet Fake News und ist realitätsfern", sagte Parnell.