Insider-Bericht

Trump plant Zwei-Stufen-Krieg gegen den Iran

24.02.2026

Die USA bauen vor dem Iran eine starke Militärpräsenz auf. Präsident Donald Trump lässt Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in den Nahen Osten verlegen, während gleichzeitig Verhandlungen mit Teheran laufen. Die internationale Lage gilt als äußerst angespannt. 

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US-Präsident Donald Trump hat eine bedeutende Verstärkung von Kriegsschiffen, Flugzeugträgern und Kampfjets in Richtung Iran verlegen lassen. Zum Einsatz kommt unter anderem die Trägerkampfgruppe um die USS Abraham Lincoln, begleitet von weiteren Zerstörern und Luftstreitkräften. Die USA verstärken damit ihre militärischen Optionen in der Region deutlich.

© Getty Images (Symbolbild)

Laut einem Insider-Bericht der „New York Times“ soll Trump eine Art „Zwei-Phasen-Krieg“ planen:

  1. In einer ersten, begrenzten Angriffswelle könnten die US-Streitkräfte Stützpunkte der Revolutionsgarden, Nuklearanlagen sowie Abschuss- und Fertigungsstätten des iranischen Raketenprogramms treffen.
  2. Sollte Teheran danach nicht einlenken, könnte ein deutlich intensiverer und längerer Angriffskrieg folgen – mit dem wahrscheinlichen Ziel eines Regimewechsels. Militärexperte Michael Pregent sagt dazu BILD: „Bei jedem Angriff – ob klein oder groß – würde zuerst die iranische Luftabwehr ausgeschaltet werden.“ 

USA reden weiterhin mit Iran

Parallel zu dem Militäraufbau laufen diplomatische Gespräche zwischen Vertretern der USA und des Irans. Eine weitere Verhandlungsrunde ist demnach für Donnerstag in Genf angesetzt. Die Gespräche drehen sich um das iranische Atomprogramm, zu dem die USA weiterhin harte Positionen vertreten.

© Getty
 

Es wird spekuliert, ob ein begrenzter Angriff auf atomare oder militärische Einrichtungen folgen könnte oder ob ein langfristiger Konflikt mit dem Ziel eines Machtwechsels ins Auge gefasst wird, bereits vergangenes Jahr führte der Iran Krieg gegen Israel, unterstützt durch das US-Militär - Ziel waren die nuklearen Anlagen des Mullah-Regimes. 

Iran verbündet sich mit Russland

Iran seinerseits hat wiederholt betont, dass jede einseitige militärische Aggression als Angriff gewertet wird und entsprechend beantwortet werde. Das Land hat unter anderem gemeinsame Marineübungen mit Russland durchgeführt und Abschussrampen sowie Raketenstellungen aktiv geübt.

Auch aus dem Pentagon und Militärkreisen wird vor den Risiken einer Eskalation gewarnt: Ein groß angelegter Konflikt könnte nicht nur schwere Verluste aufseiten der Streitkräfte mit sich bringen, sondern auch weitere Staaten in die Auseinandersetzung hineinziehen. Ein Brandherd im Nahen Osten.