"Dummerweise"

Ukraine: Dieser Trump-Satz lässt aufhorchen

03.03.2026

Die Bemühungen um ein Ende des Krieges unter Vermittlung der USA stocken aktuell.

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Washington. Der russische Krieg gegen die Ukraine steht nach Angaben von US-Präsident Donald Trump weit oben auf seiner Prioritätenliste. Es herrsche ein "enormer Hass" zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj, sagte Trump bei einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Oval Office.

Trump behauptete, dass es nie zu dem Krieg gekommen wäre, wenn er Präsident der USA gewesen wäre. Dann sagt er einen Satz, der aufhorchen lässt: Trump bedauert, dass man zahlreiche Hightech-Waffen "dummerweise" an die Ukraine geliefert hätte, die man nun selbst gut gebrauchen könne. Die USA haben sich inzwischen stark aus den Ukraine-Hilfen zurückgezogen. 

Noch 2024 hatte Trump im Wahlkampf behauptet, er werde als Präsident den Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden. Die Bemühungen um ein Ende des Krieges unter Vermittlung der USA stocken aktuell jedoch. "Manchmal gebe ich dem einen die Schuld, manchmal dem anderen", sagte Trump nun. Der US-Präsident ist für seine schwankenden Positionen in dem Krieg bekannt - oft wird ihm allerdings auch eine zu große Nähe zur russischen Position vorgeworfen.