"Entschädigungsgeld"

Zweijähriger von Kommode erschlagen: Ikea muss zahlen

07.01.2020

Nach dem Tod eines Zweijährigen muss Ikea nun zahlen.

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© AP/dpa
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USA. Ein zweijähriger Junge wurde von einer Ikea-Kommode erschlagen. Die Eltern verklagten den schwedischen Riesen und bekamen nun Millionen zugesprochen.

Erlag seinen Verletzungen

Vor rund drei Jahren fand ein junger Bub einen tragischen Tod. Eine rund 32 Kilogramm schwere "Malm" Kommode fiel auf das zweijährige Kind und begrub es unter sich. Der Bub hatte keine Chance. Die Eltern verklagten den Möbelhersteller und warfen ihm vor, von der Umkippgefahr gewusst zu haben.

Millionen zugesprochen

2018 verklagten die Eltern Ikea. In der Klage warfen sie Ikea vor, von der Gefahr zu wissen und nichts dagegen getan zu haben. Die "Malm"-Kommode war bereits bekannt, etliche Kinder unter sich begraben zu haben. Manche erlitten schwere Verletzungen, andere starben unter der Wucht und dem Gewicht der Kommode. Das Unternehmen habe es klar versäumt, ihre Kunden zu ermahnen, das Möbelstück an der Wand zu befestigen. Ikeas Angaben zufolge startete die Rückrufaktion 2016.

2017 erlag der Zweijährige seinen schweren Verletzungen. Nun muss Ikea umgerechnet 41 Millionen Euro an die Eltern zahlen.

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