Innerhalb 40 Minuten

1 und 2 km/h zu schnell: 281 Euro Strafe für Autofahrer

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Im Karancs-Tal in Nordungarn hat die Polizei eine Schwerpunktkontrolle gehabt. Innerhalb kurzer Zeit wurden mehrere Temposünder erfasst. Einer davon musste wegen einer minimalen Überschreitung eine hohe Strafe zahlen.
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Am 4. und 6. Juni hat die ungarische Polizei im Karancs-Tal im Norden des Landes die Geschwindigkeit der Autofahrer kontrolliert und mehrere Verstöße festgestellt. Ein Autofahrer hat in Karancskeszi am 4. Juni innerhalb von 40 Minuten zwei Vergehen gesammelt. Einmal wurde er mit 66 und kurz darauf mit 67 km/h geblitzt. Dort herrscht eigentlich eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, so das ungarische Autofachblatt "Vezess".

Die zwei Überschreitungen kosten dem Autofahrer zusammen 100.000 ungarische Forint (etwa 281 Euro). In Ungarn gibt es eine festgelegte Toleranz im Bußgeldsystem. Bei einem Tempolimit von 50 km/h wird erst ab 66 km/h verwaltungsrechtlich geahndet. Jedoch liegt die Grenze bei direkten Kontrollen vor Ort deutlich niedriger. Da wird bei einer geringen Überschreitung ein Bußgeld verhängt.

Ein Fahrer mit über 100 km/h geblitzt

In Etes wurde ein ähnlicher Fall festgestellt. Dort wurde ein Autofahrer mit 72 km/h und wenig später in der Gegenrichtung mit 77 km/h in einer 50er-Zone geblitzt. Er musste für beide Verstöße insgesamt 130.000 Forint (etwa 365 Euro) zahlen.

Die Beamten haben den höchsten Wert am 6. Juni in Karancskeszi gemessen. Ein Fahrer wurde mit 105 km/h in einer 50er-Zone erfasst. Der Fahrzeughalter muss 140.000 Forint (circa 393 Euro) zahlen.