Mit überhöhter Geschwindigkeit sind sie oft ungeschützt und gefährlich unterwegs. Zu zweit stehen sie am Roller, fahren am Gehsteig und in Fußgängerzonen.
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Außerdem sind die Freundesgruppen immer wieder auch ohne Helm und ohne Kenntnis der Verkehrsregeln unterwegs und gefährden damit sich und andere Verkehrsteilnehmer.
E-Scooter soll es auch an den Kragen gehen
Marcus Franz, SPÖ-Bezirksvorsteher von Favoriten, merkt an: "Verkehrsminister Peter Hanke hat in einem ersten Schritt positive Verschärfungen auf Bundesebene vor allem für E-Mopeds eingebracht: Darunter die Verbannung von E-Mopeds von Radwegen samt einer Kennzeichen-, Zulassungs-, Haft-, Helm- und Führerscheinpflicht. Ich wünsche mir jetzt auch eine ehrliche Diskussion hinsichtlich der E-Scooter!"
Ein Video des Bezirksvorstehers, das er auf Social Media gepostet hat soll Aufmerksamkeit für das Thema schaffen. Und auch die Stimmung bei der Bevölkerung ausloten. Schließlich fordert Franz darin die User auf, Lösungsvorschläge zu posten und nennt dabei selbst beispielhaft eine Altersgrenze ab 16 Jahren oder mehr Verantwortlichkeit bei Händlern, die illegale Modelle verkaufen.
E-Scooter-Unfälle seit 2019 mehr als verachtfacht
Franz richtet sich aber auch konkret an die Eltern, die die illegalen Auffrisier-Tricks ihrer Kinder nicht unterstützen sollen. Hintergrund der Aktion ist, dass in der Bezirksvorstehung seit Monaten zahlreiche Beschwerden über E-Scooter-Rowdies eingehen. Franz: "Viele Favoritnerinnen und Favoritner machen uns deutlich, dass gehandelt werden muss, da die aktuelle Situation auf Dauer nicht tragbar sei". Die Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit KFV belegen einen deutlichen Anstieg an E-Scooter-Unfällen. 2019 gab es 1.200 Verletzte, in den vergangenen 6 Jahren aber stieg die Zahl auf mehr als das Achtfache an – auf 10.200 Unfall-Opfer 2025, die im Spital behandelt wurden. Darunter auch 6 Tote.