Der LASK entscheidet das intensive Bundesliga-Duell bei FK Austria Wien für sich und setzt sich mit 2:0 in der Favoritner Generali-Arena durch. In einer von VAR-Entscheidungen und Hektik geprägten Partie belohnten sich die Oberösterreicher nach dem Seitenwechsel für ihre Effizienz, während die Austria an fehlender Durchschlagskraft und doppeltem Regel-Pech scheiterte.
Schon nach 12 Minuten jubelte die Austria
Der LASK übernahm in den Anfangsminuten das Geschehen, den ersten Jubel gab es jedoch auf Seiten der Wiener: Nach einer Flanke von Tae-seok Lee traf Buhari in der 12. Minute per Hinterkopf zur vermeintlichen Austria-Führung. Der VAR schaltete sich jedoch ein und kassierte das Tor wegen einer Abseitsstellung in der Entstehung wieder ein (14.). Die Hausherren eroberten im Mittelfeld in der Folge zwar immer wieder den Ball, spielten ihre Konter in Überzahl aber viel zu überhastet und ungenau aus. Kurz vor dem Pausenpfiff vergab LASK-Profi Bello die beste Chance der Gäste, als er den Ball frei vor dem Fünfmeterraum per Kopf nicht aufs Tor brachte (45+2').
Auch interessant
Saljic trifft die Latte, Andrade das Tor
Die Austria erwischte den schwungvolleren Start in Durchgang zwei: Saljic tunnelte Tornich sehenswert, nagelte das Leder aber nur an die Querlatte (47.). Besser machten es die Gäste wenige Minuten später nach einer Standardsituation. Kapitän Horvath servierte einen Eckball für Adeniran, dessen Verlängerung per Hinterkopf Andrés Andrade am Fünfer mühelos zur 1:0-Gästeführung einköpfte (54.).
2. Austria-Tor aberkannt
Austria-Coach Helm wechselte offensiv und die Wiener drängten auf den Ausgleich. In der 75. Minute jubelte das Stadion erneut, als der Ball im LASK-Netz landete – doch ein Handspiel von Boateng bei einem Klärungsversuch der Linzer verhinderte den Treffer ein zweites Mal.
Dragovic fliegt, Usor mit Elfer-Nachschuss
Die endgültige Entscheidung fiel schließlich in der 81. Minute: Nach einem LASK-Konter umkurvte Adeniran Keeper Sahin-Radlinger, ehe Abwehrchef Aleksandar Dragovic den Torschuss regelwidrig mit der Hand auf der Linie abwehrte. Die Konsequenz: Rote Karte wegen Torraubs. Den fälligen Elfmeter von Moses Usor parierte Sahin-Radlinger zunächst noch stark, beim Nachschuss des Nigerianers zum 0:2-Endstand war der Austria-Schlussmann jedoch machtlos (83.). Die Austria bleibt im 2. Spiel als Tabellen-Letzter weiter tor- & punktelos, der LASK lacht mit 6 Zählern von der Spitze.