Achtelfinal-Ticket

2:0! US-Boys schicken Bosnien nach Hause

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Der WM-Hype in den USA geht weiter! Die Amerikaner setzten sich 2:0 gegen schwache Bosnier durch und stehen im Achtelfinale gegen Belgien.
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Nach Kanada und Mexiko steht mit den USA auch der dritte Gastgeber der Fußball-WM im Achtelfinale. In der Nacht auf Donnerstag setzte sich die US-Auswahl in Santa Clara gegen Bosnien-Herzegowina dank Toren von Folarin Balogun (45.) und Malik Tillman (82.) mit 2:0 (1:0) durch und bekommt es am kommenden Dienstag in Seattle mit Belgien zu tun. Selbst eine rund halbstündige Unterzahl nach Rot für Balogun (66.) konnte die US-Elf gegen harmlose Bosnier nicht vom Kurs abbringen.

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Vor 68.827 Zuschauern setzte US-Coach Mauricio Pochettino nach dem für die Tabelle bedeutungslosen Rotations-Auftritt gegen die Türkei (2:3) wieder auf seine Stammspieler. Im 3-5-2-System gaben die Hausherren den Ton an, gewährten der Balkan-Elf um die Ex-Salzburger Kerim Alajbegovic und Amar Dedic mit intensivem Pressing kaum ruhige Momente. Zwingende Situationen schuf die Stars-and-Stripes-Auswahl aber erst mit Fortdauer der Partie.

Ein Köpfler von Antonee Robinson ging noch über das Tor (18.), nach rund einer halben Stunde zappelte der Ball dann aber erstmals im Netz. Baloguns Freudentänzchen wurde vom Abseitspfiff allerdings jäh unterbrochen. Eine Viertelstunde bzw. eine brandgefährliche Pulisic-Hereingabe ohne Abnehmer (39.) später durfte der Monaco-Stürmer seine Choreografie zu Ende bringen. Infolge schnellen Ballgewinns und einer unfreiwilligen Vorlage von Stjepan Radeljic hatte sich Balogun nicht bitten lassen.

Balogun mit unglücklicher Roter Karte

Noch vor der Pause hätte der 24-Jährige fast auf 2:0 erhöht, traf aus Kurzdistanz aber nur die Latte (45.+8). Und Balogun blieb auch nach dem Seitenwechsel im Fokus. In der 64. Minute flog er nach einem unglücklichen, aber harten Foul am ehemaligen WAC-Spieler Tarik Muharemovic und VAR-Studium vom Platz und zwang seine Truppe damit zu einem Paradigmenwechsel. Bosnien hatte zuvor zwar Altmeister Edin Dzeko mit einer Muskelblessur verloren (51.), agierte aber deutlich mutiger als in der ersten Hälfte.

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Gute Möglichkeiten blieben für den Italien-Schreck der Qualifikation aber Fehlanzeige. Bosnien nutzte das Momentum nicht, hatte bei einem neuerlich Abseits-Treffer, diesmal durch Christian Pulisic, Glück (80.) und war wenig später geschlagen. Leverkusen-Legionär Tillman bugsierte einen Freistoß gefühlvoll über die Mauer zum Endstand ins linke, obere Eck. Im Finish packte Bosnien noch die Brechstange aus, blieb aber auch dabei ohne Glück. Schüsse von Alajbegovic und Ermin Mahmic gingen in der Nachspielzeit knapp daneben.