Irre Summe

250-Millionen-Knall beim FC Bayern

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Der FC Bayern München steht vor einem echten Millionen-Hammer: Der deutsche Rekordmeister verkauft fünf Prozent seiner AG-Anteile an die Viessmann Generations Group und kassiert eine Viertelmilliarde Euro.
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Der geplante Einstieg von Max Viessmann bringt dem Verein eine enorm große Summe Geld ein. Der FC Bayern München e.V. veräußert die letzten verbleibenden fünf Prozent seiner FC Bayern München AG an die Viessmann Generations Group für rund 250 Millionen Euro. Damit sichert sich der Verein frisches Kapital für wichtige Bau- und Zukunftsprojekte. Max Viessmann, der seit dem Frühjahr im Verwaltungsbeirat des FC Bayern e.V. sitzt, erweitert mit dieser Investition sein Engagement bei den Münchnern.

Millionen für Bauprojekte eingeplant

Das Geld fließt nach Angaben aus dem Vereinsumfeld nicht unüberlegt in Neuzugänge, sondern stärkt in erster Linie die finanzielle Flexibilität. Ein Teil der Einnahmen ist für die Neugestaltung der Säbener Straße vorgesehen, wo unter anderem ein neues Trainingsfeld entstehen soll. Zudem fließt Kapital in den Umbau des Sportparks Unterhaching für die Frauenmannschaft sowie in Anpassungen am Nachwuchs-Campus. Trainer Vincent Kompany und Leistungsträger wie Michael Olise erhalten dadurch ein klares Zeichen für die Konkurrenzfähigkeit des Vereins.

Viessmann als langfristiger Partner

Das Traditionsunternehmen Viessmann arbeitet schon seit 2018 mit den Münchnern zusammen. Bei der Einbindung der Viessmann Generations Group handelt es sich nicht um den Platin-Sponsor Viessmann Climate Solutions, sondern um die Familienholding von Max Viessmann. Der Verkauf der Klimatechnik-Sparte im Jahr 2023 brachte der Familie erhebliche Mittel ein, die nun teilweise in Beteiligungen wie beim FC Bayern investiert werden.

Finale Entscheidung durch Präsidium

Finanzielle Notverkäufe sind für die Münchner kein Thema, die Maßnahme gilt als rein strategischer Schritt. Da die Anteile beim e.V. liegen, entscheiden Präsident Herbert Hainer und seine beiden Vizepräsidenten Prof. Dr. Dieter Mayer sowie Walter Mennekes per Präsidiumsbeschluss. Die Verhandlungen laufen, weshalb der Abschluss des Deals bis zur Jahreshauptversammlung Ende November angestrebt wird. Transaktionen auf dem Transfermarkt beschleunigt das Geld vorerst nicht, jedoch verschafft der Schritt dem FC Bayern langfristig deutlich mehr Spielraum für zukünftige Großtransfers.