Bundesliga

3:1- LASK dreht WAC-Krimi und stürmt an die Tabellenspitze

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Zum Auftakt seiner fünfteiligen Auswärtstournee im September bekam es der bislang makellose Bundesliga-Doublesieger LASK ausgerechnet mit der alten Wirkungsstätte von Erfolgscoach Didi Kühbauer zu tun. Beim WAC geriet "Don Didi" trotz früher Überzahl zunächst ins Hintertreffen – doch seine Linzer schlugen eiskalt zurück. Mit dem 3:1 machten sie den wilden Unterzahl-Krimi perfekt, bleiben in der Bundesliga ohne Punktverlust und übernehmen mit dem Punktemaximum die Tabellenführung.
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Noch ohne Sensations-Rückkehrer Sasa Kalajdzic ging der LASK ins Spiel – dennoch überschlugen sich in der Lavanttal-Arena bereits nach wenigen Minuten die Ereignisse. Lochpass auf Lang, der freie Bahn Richtung WAC-Gehäuse hatte. Behounek zog die Notbremse – Blitz-Rot nach zwei Minuten! Katastrophenstart für die Hausherren, die damit wie schon beim GAK früh in Unterzahl ranmussten.

Doch während die Wölfe in Graz noch mächtig zu kämpfen hatten, machten sie es dem LASK diesmal richtig schwer. Statt sich mit Mann und Maus im eigenen Sechzehner zu verbarrikadieren, hielt die Silberberger-Elf dagegen und setzte immer wieder Nadelstiche. Der LASK blieb zwar das aktivere und spielerisch bessere Team, die beste Chance ließ Usor mit einem Stangenschuss jedoch liegen. Ganz anders der WAC, der kurz vor dem Pausenpfiff eiskalt zuschlug: Avdijaj spielte einen Freistoß kurz auf Wohlmuth, der direkt abzog. Der Ball zischte an Freund und Feind vorbei und schlug im Netz ein – 1:0 (38.)!

Double-Champion dreht Partie in 14 Minuten

Die Kühbauer-Kabinenstandpauke muss anschließend gesessen haben. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich seine Truppe in der Offensive nämlich deutlich druckvoller. Die Belohnung folgte prompt: Andrade drehte sich aus kurzer Distanz zum Tor, doch sein Schuss wurde noch abgeblockt. Mbuyamba köpfte den Ball danach über die Linie – 1:1 (54.)! Und damit nahm die Partie ihren Lauf: Ein kurz ausgeführter Eckball landete schließlich bei Bogarde, der den Ball aus etwa drei Metern ins Netz bugsiert – 2:1 (68.)! Die Partie war gedreht. Als dann auch noch ausgerechnet Ex-WAC-Spieler Schöpf zum 3:1 (84.) traf, war der LASK-Sieg endgültig eingetütet.