Bei einem Musikfestival schlachteten Terroristen die feiernde Jugend ab. Sie drangen in Dörfer ein. Mordeten, brandschatzten, entführten. Die Bilder der verbrannten Autos, der Toten, der verschleppten Geiseln, der folgende Krieg im Gazastreifen, der bis heute andauert, all das haben viele im Gedächtnis.
Drei Jahre nach dem Massaker der Hamas in Israel gedenken Menschen am 7. Oktober der Opfer des Terrorangriffs.
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Festival-Horror
Hunderte Menschen werden sich wieder sich auf dem Gelände des Nova-Festivals einfinden, auf dem damals rund 400 Menschen getötet und Dutzende entführt wurden.
Die israelische Armee steht heute noch in einem Militäreinsatz im Gazastreifen, aus dem vor drei Jahren die blutrünstigen Terroristen in Israel eingefallen sind. Mehr als 100.000 Tote soll der Gazakrieg bereits gefordert haben, darunter viele Kinder. Beiden Seiten werden Kriegsverbrechen vorgeworfen, zuletzt sprach Bundespräsident Alexander Van der Bellen in New York davon und sorgte für Aufregung.
"Größtes Massaker an Juden seit NS-Zeit"
Auch Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen gedenkt der Opfer des Angriffes. Er erinnert sowohl an das Leid der verschleppten Geiseln und ihrer Angehörigen, als auch der Bevölkerung im Gazastreifen.
“Aus Hass und Gewalt kann niemals etwas Gutes hervorgehen.”
Bundespräsident Alexander Van der Bellen
Präsident Van der Bellen bezeichnet den Angriff vom 7. Oktober als "das größte Massaker an Jüdinnen und Juden seit der NS-Zeit". Schon im Vorjahr sagte er: "Das Gemetzel des 7. Oktober eine Gewaltspirale ungeahnten Ausmaßes in Gang" gesetzt, "das bis heute anhält. Eine Gewaltspirale, die die Menschen in Gaza mit aller Härte getroffen hat und trifft." Van der Bellen hält fest: "Aus Hass und Gewalt kann niemals etwas Gutes hervorgehen. Töten löst niemals politische Probleme."
Wahlen in Israel: Keine arabischen Parteien
Ausschluss. Schon Ende dieses Monats wählt Israel am 27. Oktober ein neues Parlament. Weder das Lager von Premierminister Benjamin Netanyahu noch das seiner Gegner können mit einer absoluten Mehrheit rechnen.
Das Zentrale Wahlkomitee in Israel hat einen Monat vor der Parlamentswahl die arabischen Parteien ausgeschlossen, nicht jedoch die rechtsextreme jüdische Partei Otzma Yehudit (Jüdische Kraft) von Polizeiminister Itamar Ben-Gvir.
“Wir können für die Sicherheit jüdischer Menschen nicht garantieren.”
Veranstalter sagen Auftritte ab
Krieg. Seit dem Massaker am 7. Oktober 2023 hat sich die Sicherheitslage für Juden überall verschärft. Auch in Wien wurden jüdische Menschen ausgeladen – etwa vom Journalistenklub. Der Grund: Ihre Sicherheit könne nicht gewährleistet werden.