Bleibendes Erbe

300. Todestag: Prandtauers Bauerbe in St. Pölten

© Museum am Dom
Vor 300 Jahren starb Jakob Prandtauer – und doch ist sein Wirken aus dem Antlitz St. Pöltens nicht wegzudenken. Kaum ein anderer Baumeister hat das architektonische Selbstverständnis Niederösterreichs so nachhaltig geformt wie er.
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Am Freitag, dem 18. September, würdigt die Stadt dieses Erbe mit einem facettenreichen Festtag, der Wissenschaft, Kunst und Stadtgeschichte miteinander verwebt.

Auf den Spuren des Meisters

Das Museum am Dom öffnet von 10 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt seine Pforten. Um 14 Uhr gestalten Kinder in einer Museumswerkstatt ihre eigene barocke Stadtvision, ehe um 14.30 Uhr eine Spezialführung – die bis in die Gruft führt – den Spuren Prandtauers nachgeht. Den Nachmittag beschließt um 16 Uhr ein Stadtspaziergang mit Thomas Pulle entlang der barocken Fassaden der Stadt.

Vom Werden einer Barockstadt

Auch das Stadtmuseum in der Prandtauerstraße gewährt freien Eintritt. Um 17.15 Uhr beleuchtet eine Spezialführung, wie sich St. Pölten zur Barockstadt entwickelte. Den Abschluss bildet um 18 Uhr das Podiumsgespräch „Prandtauer brandaktuell", bei dem Fachleute aus Kunst, Kultur, Design und Denkmalpflege über den zeitgemäßen Umgang mit seinem Werk diskutieren. Anmeldungen nimmt www.stadtmuseum-stp.at entgegen.

Zeitgenössische Hommage

In der Rathausgalerie ergänzt die Ausstellung „A tribute to JP" von Norbert Steiner das Programm – von 14 bis 18 Uhr, ebenfalls bei freiem Eintritt. So verbindet der Festtag historische Rückschau mit gegenwärtiger künstlerischer Auseinandersetzung und macht Prandtauers Bedeutung für St. Pölten neu erfahrbar.